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Deutscher Kaffee und Zucker : oder die Cultur des Astragalus baeticus (der sogenannten schwedischen Kaffee-Wicke) und wie diese mit Vortheil als Kaffee-Surrogat angewendet werden muß ; nebst einer Anweisung wie man auf eine höchst einfache und sehr wenig kostende Weise Zucker aus Kartoffeln mit vielem Nutzen ziehen kann ; als Erwerbsquelle für Gutsbesitzer, Kaufleute, Oekonomen, und bürgerliche Haushaltungen überhaupt / von B. Rolow
Entstehung
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werden muß; was nicht allein oftmals sehr nachtheilig ist, sondern auch ein schlechteres Fabrikat durch Versäumnisse gewonnen wer— den kann.

Das Waschen der Kartoffeln hat keinen

andern Zweck, als dadurch die ihnen an— hängenden unreinen und erdigen Theile zu entfernen; zu welchem Ende man sich ver— schiedener Geräthschaften bedienen kann, von denen allen aber folgendes den Vorzug ver—⸗ dient. In einen Kübel oder einen blos zu diesem Zwecke gemachten viereckigen hölzernen Kasten, der jedoch ganz wasserdicht seyn muß, schüttet man eine hinlängliche Menge Wasser, damit solches, wenn das nachher beschriebene Waschfaß hinein kömmt, nur einige Zoll vom

Rande steht. Das Faß, in welches man die

zu waschenden Kartoffeln bringt, darf nicht allzu groß seyn, damit ein Mann ohne jede Beihülfe dieses mit Kartoffeln füllen und auch leeren kann; es muß von leichtem Eichenholze seyn, und so viel, als es nur möglich ist, mit einem 1 Zoll starken Bohrer an allen Orten durchbohrt werden: so daß es einem

Siebe ähnlich ist. Oder man kann sich auch

eines solchen Fasses von bloßen 2 Zoll breiten Latten, die, jede von der andern 1 Zoll ent⸗ fernt, an zwei runde hölzerne Scheiben wie Faßböden genagelt werden, bedienen; jedoch 3