Druckschrift 
Deutscher Kaffee und Zucker : oder die Cultur des Astragalus baeticus (der sogenannten schwedischen Kaffee-Wicke) und wie diese mit Vortheil als Kaffee-Surrogat angewendet werden muß ; nebst einer Anweisung wie man auf eine höchst einfache und sehr wenig kostende Weise Zucker aus Kartoffeln mit vielem Nutzen ziehen kann ; als Erwerbsquelle für Gutsbesitzer, Kaufleute, Oekonomen, und bürgerliche Haushaltungen überhaupt / von B. Rolow
Entstehung
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an Zucker oder Stärke, je nachdem man be— und reitet, verursacht. ist Von allen Kartoffelspielarten, deren ich ale einige 20 kenne, habe ich gefunden, daß die i runde rauhschalige oder lange glattschalige rothe G Kartoffel die aller beste zur Bereitung auf det Stärke oder Zucker ist, und vor jeder andern siul den Vorzug in mehrfacher Hinsicht verdient: sie Nu vermehren sich oft dreißigfältig und sind außer⸗ Vel ordentlich reich an Kraftmehl. Außer diesen Jede sind die englischen weißen oder blauen(auch eig Schweine- und Vieh-Kartoffeln genannt) zur Ke Bereitung des Zuckers die besten oder doch den diejenigen, wo die mehreste Stärke mit Vor⸗ dil theil daraus bereitet werden kann. Indessen diet kann man, wie schon frühex⸗gesagt, aus allen Por Gattungen Kartoffeln Stärke bereiten, nur N nicht mit gleichem Vortheile; denn wenn gleich f der Unterschied auf 100 Pfund Kartoffeln auch m nur 3 bis 4 Pfund beträgt, die man von bin einer Gattung weniger oder mehr Stärke er⸗ 80 hält, als von der andern: so macht es bei i großen Partien dennoch bedeutend viel aus, Alt und verdient stets berücksichtigt zu werden. 5 Eben so ist es kein gleichgültiger Gegenstand, N welche Jahreszeit man die Kartoffeln auf Stärke bereiten läßt; in den Monaten Okto— N 9 ber, November, allenfalls auch, noch Dezem⸗ ö U. ber, gewinnt man am meisten: im Januar, sch ö* 6 0

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