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Deutscher Kaffee und Zucker : oder die Cultur des Astragalus baeticus (der sogenannten schwedischen Kaffee-Wicke) und wie diese mit Vortheil als Kaffee-Surrogat angewendet werden muß ; nebst einer Anweisung wie man auf eine höchst einfache und sehr wenig kostende Weise Zucker aus Kartoffeln mit vielem Nutzen ziehen kann ; als Erwerbsquelle für Gutsbesitzer, Kaufleute, Oekonomen, und bürgerliche Haushaltungen überhaupt / von B. Rolow
Entstehung
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Hier fallen öfters die sehr reifen Schoten bei der leisesten Berührung ab, werden dann nicht sorgfältig wieder aufgelesen und gehen so ver— loren. a ö Die auf diese Weise gesammelten Wicken kann man zu der Aussaat auf das kommende Jahr benutzen, da diese gewöhnlich am voll— kommensten und reifsten sind; was man außer— dem nicht zu einer künftigen Aussaat nöthig hat, hebt man bis zur allgemeinen Ernte auf. Diese wird erst dann veranstaltet, wenn man die früher gereiften Schoten 8 bis 14 Tage lang vorher eingesammelt hat; während dieser Zeit werden gewöhnlich die Stöcke welk, in welchem Zustande man sie sammt und sonders ausziehen lassen kann, wenn sich auch noch ein größerer Theil der daran hängenden Scho— ten grün zeigt. Sobald nun die Stöcke aus⸗ gerauft und in einen Schoppen gebracht wor— den sind, läßt man die Schoten ohne Verzug abpflücken, auf einen luftigen Boden oder Speicher so dünn als möglich schütten und 8 bis 10 Tage liegen; in welcher Zeit man wohl thut, sie täglich mit einem Rechen zu wenden. 752 5 ö

Ist jedoch der Astragalus nicht in großer Menge gezogen worden, und besitzt man so

vielen Raum, um die ganzen Stöcke irgend

wo aufhängen zu können, daß sie die Luft

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