sondern diese Nachlässigkeit oder etwaige Er⸗ sparung einiger wenigen Kosten würde bei der
Ernte außerordentlich vielen Nachtheil bringen,
da es bei der Arbeit ungemein aufhält, und die Ernte selbst höchst beschwerlich macht, wenn man jede Schote an der Erde weg nehmen
muß. Man thut daher unfehlbar sehr wohl, diese, im Verhältnisse zum Schaden, den die
Ersparniß bringt, nöthigen Kosten anzuwen— den, da sie reichlich vergütet werden.
In diesen wenigen Beobachtungen besteht die ganze Kunst der Astragalus-Cultur, die
man, wenn Gelegenheit da ist, armen Kin—
dern oder auch alten hülflosen, zu schweren Arbeiten unfähigen, Frauenspersonen übertra— gen kann.
Das Einernten war bisher eine Arbeit, die manchen Garten- oder Landinhaber das Erziehen des Astragalus außerordentlich be— schwerlich machte, da dieses gemeiniglich mit sehr viel Umständen verknüpft ist. Jedermann, der sich mit dem Anbaue von Astragalus be⸗ schäftigt hat, wird wissen, daß die Schoten, in denen die Wicke sich befindet, nur sehr un— gleich reifen, und wenn man nicht gehörig
Acht geben läßt und stets diejenigen ab macht,
welche reif sind, diese von selbst abfallen und bei feuchtem Wetter schon in einigen Tagen auswachsen. Könnte man eine allgemeine
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