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15 sind, die übrigen ausraufen; jedoch muß man Sorge bei dieser Arbeit tragen, daß immer nur diejenigen weg geschafft werden, welche die kleinsten und schwächsten sind. Ist auch diese Arbeit verrichtet, so läßt man sie noch 8 bis 14 Tage ruhig stehen; alsdann sorgfältig, ohne den Wurzeln zu schaden, behacken, und ehe sie die Höhe von 6 bis 8 Zoll erreicht haben, unternimmt man nichts weiter mit ihnen; nur dann erst, wenn sie die vorher angegebene Größe von 6 bis 8 Zoll erreicht haben, werden sie, eben so wie man es bei den Erbsen zu thun pflegt, gehäufelt. Dieses Häufeln hat mehrere wesentliche Vortheile. Die Pflanzen können sich nicht so leicht auf die Erde legen, die Nebenzweige, die sie treibt, was oft schon gleich einige Zoll von der Wurzel der Fall ist, liegen, wenn sie sich etwan legen, weit lüftiger und trockener, alle überflüssige Feuchtigkeit läuft in die Vertie— fungen, trocknet hier ein, ohne den Pflanzen Schaden zu thun, und wenn trocknes Wetter eintritt, so besitzt die Erde durch diese Vor—
richtung immer hinlängliche Feuchtigkeit.
Wollte man das Häufeln unterlassen, so würden sich die mehresten Stöcke, sobald die Wicke angesetzt und schwer wird, legen, wo— durch man nicht allein bei anhaltendem Re— genwetter zu befürchten hat, daß sie faulen,


