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würde: da bis zum andern Morgen die meh— reste Feuchtigkeit sich von der Oberfläche nach unten gezogen hat. Der Einwurf, daß, so⸗ bald die Tage sehr heiß sind, in der Regel der Thau die Nacht auch um so stärker falle, kann hier wohl von niemand gemacht werden, da dieser nie so stark fällt, daß ein Theil davon bis zu der in der Erde liegenden Wicke drin— gen kann.
Hat man alle Vorsicht angewandt, so wie es hier angewiesen wurde, so wird man be— ständig seine Felder voll von schönen aufge— gangenen Kaffee-Wicken haben, und wie es sich von selbst versteht, auch eine reichliche Ernte genießen. Sobald die Kaffee-Wicke aufgegangen ist, hat sie nur äußerst wenige Pflege bis zur Ernte nöthig; hat sie die Größe von ungefähr 3 bis 4 Zoll erreicht, so sorgt man dafür, daß alles Unkraut von den Bee— ten geschafft wird und die Pflanzen nicht et⸗ wan überwächst; denn wollte man dieses stehen lassen, so würde es sehr bald die jungen noch sehr zarten Pflanzen überwachsen und vernich— ten. Hat man daher diese Vorsicht angewen— det, was nie außer Acht gelassen werden muß, so läßt man durch ein Kind oder eine alte, zu andern Arbeiten untaugliche, Frauensperson die Kaffeewicken-Beete nachsehen, und stets da, wo mehr als zwei Pflanzen aufgegangen


