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Deutscher Kaffee und Zucker : oder die Cultur des Astragalus baeticus (der sogenannten schwedischen Kaffee-Wicke) und wie diese mit Vortheil als Kaffee-Surrogat angewendet werden muß ; nebst einer Anweisung wie man auf eine höchst einfache und sehr wenig kostende Weise Zucker aus Kartoffeln mit vielem Nutzen ziehen kann ; als Erwerbsquelle für Gutsbesitzer, Kaufleute, Oekonomen, und bürgerliche Haushaltungen überhaupt / von B. Rolow
Entstehung
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Erde gelegt werden muß; besitzt daher das ftr

Erdreich nicht hinlängliche Feuchtigkeit, so bel

reichen schon einige Tage hin, die Oberfläche e

758 auszutrocknen und ihm die der Wicke zum f

Keimen nöthige Feuchtigkeit gänzlich zu be die

nehmen. So unbedeutend auch dieser Um 1

stand scheint, so ist er demnach zu berücksich ih

tigen; und im Fall das Wetter zu trocken ist, 0

4 so scheue man die wenigen Kosten, was das E

N ein⸗ oder zweimalige Begießen für den Tag. A

betragen möchte, ja nicht; denn die Ernte de

belohnt hinlänglich die Mühe. Steht es in in

5 der Wahl, sich den Zeitpunkt der Aussaat zu un

5 wählen, so thut man wohl, diese nur dann hal

vorzunehmen, wenn der Erdboden feucht ist, a0

ohne oben naß zu seyn; man wähle ferner N

einen schönen heitern Tag dazu, damit man 0

a a mit der ganzen Arbeit auf einmal fertig und a 5 0 nicht etwan durch später eintretende üble Wit

9 terung genöthigt werde, eine einmal begon zu

13 nene Arbeit vielleicht 14 Tage bis 3 Wochen b

F. 1 5 wieder aufzuschieben, was außer denen später 0

41 zur Cultur nöthigen Arbeiten, die alsdann 0

f ebenwohl unterbrochen werden, auch noch das 0

höchst Unangenehme mit sich bringt, daß die Ernte nicht gleich zeitig geschehen kann, und 4 so große nicht zu berechnende Nachtheile und ö 5 Unbequemlichkeiten nach sich zieht. t N Ob nun gleich der Astragalus selbst bei