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sitzer dennoch die Kaffee-Wicke mit weit mehr Nutzen ziehen können, als jede andere Frucht; und jeder Gutsbesitzer würde sicher seine Rech— nung dabei reichlich finden, wenn er alljähr— lich ein bestimmtes Stück Land zu diesem Zwecke anwenden ließ; denn bei einer richti— gen Behandlung und günstiger Witterung ge— winnt man nicht selten hundertfältigen Ertrag.
Daß man sich zur Aussaat eben so, wie bei jedem andern durch Samen gezogenen Ge— wächse, immer nur schöner vollkommener Kör— ner bedienen muß, bedarf fast gar keiner Er— wähnung. Der Zeitpunkt, wenn die Aussaat geschehen muß, läßt sich nicht mit vollkom⸗ mener Bestimmmtheit auf den Tag angeben, da oftmals die Witterung und der Erdboden, in den sie gelegt werden sollen, bedeutende Hindernisse in den Weg legen.
Wollte man die Kaffee-Wicke in nasses Land bringen, so würde sie in sehr kurzer Zeit verfaulen oder von den Schnecken aufgezehrt werden, da dieses Ungeziefer ihr besonders nachstellt und gefährlich ist; daher auch alle Vorsichtsmaßregeln angewendet werden müssen, damit sie ihnen nicht ausgesetzt sind. Eben
so wenig darf man die Aussaat bei zu trocke—
nem Wetter veranstalten, da die Wicke ohne einen gewissen Grad von Feuchtigkeit durchaus nicht keimt, zumal sie nur sehr flach in die


