Teil eines Werkes 
2 (1806) Die Nazional-Oekonomie. 2
Entstehung
Einzelbild herunterladen

458

thume und dem Kapitalstoffe gleicher Schuz gewährt, wo durch beyde amalgamirt werden. Dieses Mittel ist: die Mobilisirung des gesammten Grundeigen thums.

Diese Mobilisirung hat zwey gleich große Zwecke:

Erstens, den produktifen Urstoff, das Grundeigenthum, als das dauernde und sichre Nazionalvermögen, unter die Ga rantie der ganzen Nazion zu stellen, ihm mindstens einen gewissen Grad von verglichenem Werthe zu sichern, mithin dasselbe den Launen des Preises zu entrücken.

Zweytens, den lebendigen Kapitalstoff, also die Vorräthe, Münze ꝛc. mit dem todten produktifen Urstoffe auf eine für beyderley Besizer nicht nur unnachtheilige, vielmehr wohlthätige Weise zu verschmelzen.

Der erste Zweck umfaßt unermeßliche Vortheile. An der Erhaltung eines festen, nicht von den Launen der Um stände, des zufälligen, absolut nicht unentbehrlichen Münz metallvermögens einer Nazion abhängigen Preises des Grundeigenthums, hangt der Zustand des Ackerbaus ab, also der dauernde Nazionalwohlstand. Mit dem Sinken jenes Preises müssen auch dessen Produkte fallen; also aller Sporn zum Fleiß abgestumpft, alle Industrie gelähmt und die Felder von den muthlosen Arbeitern verlassen werden, oder es muß Mangel der Produkte allgemeinen abso⸗ luten Werths, unentbehrlicher Bedürfnisse, entstehen; entweder, indem die Produkzion sich vermindert oder die großen Grundeigenthümer alles an sich ziehen, also zu Monopolisten jener Genußmittel absoluten Werths sich erheben. Dieß beurkundet die Geschichte aller Zeiten, aller Völker.

Mu, HN ich PNer leH I 5⁰ ö nth/ M Eishn m sal W.ih fll He

E eigue rit guni fiahm

RR

4

²