Teil eines Werkes 
2 (1806) Die Nazional-Oekonomie. 2
Entstehung
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Nazional⸗Kapitalstoffs der Regulator der Landrente, also des Preises des Grundeigenthums selbst.

Der Wechsel, dem jene Nazional-Kapitalstoffmasse, mithin auch jener Preis unterworfen ist, macht es diesen Schäzern nothwendig, bey der Schägung unter dem Markt oder gewöhnlichen Preise zu bleiben. Und dieser näm

liche Wechsel gebietet wieder der Staatsgewalt, dem Ka

pitalstoffe als dem Regulator ein entscheidendes Ueber⸗ gewicht über den produktifen Urstoff, als das Regulirte einzugestehen. Eben daher wird in den mehresten Europäi schen Staaten nur die Hälfte oder höchstens zwey Drit theile jenes Preises versichert, d. h. der produktife Urstoff wird gegen den Kapitalstoff nur wie 1 zu 2 oder 2 zu 3 angenommen.

Jener ideale temporelle Tausch ist an sich für die Be förderung des Nazionalreichthums äußerst wichtig. Indem er den Kapitalstoff an das Grundeigenthum kettet, beyde, so zu sagen, mit einander verschmilzt und den Münzkapiti listen gleichsam zwingt, Grundeigenthümer zu werden, belebt er die Urprodukzion.

Ohne diese Verschmelzung würde der Ackerbau durchaus vernichtet seyn, denn gerade diejenige Staatsbürgerklasse, welche die mehreste körperliche Kraft, also die größte Fähig keit zur Urprodukzion besizt, ist am Kapitalstoffe am ärmsten und muß am ärmsten seyn. Seyn muß; denn der Gewinn der Produkzion, die nur mechanische körverliche Kraftäuße rung heischt, bleibt weit hinter demjenigen zurück, welchen die Geisteskraft in Verwaltung der öffentlichen Staats- ämter, in den Künsten und Wissenschaften, in der industriel⸗ len Produkzion im Großen, in dem Kommerze gewährt: dann auch, wegen der Seltenheit der Fähigkeiten,

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