Jene Schwierigkeiten, die Kunst von der Fabrikazion und Manufaktur mit scharfen Linien abzumarken, sind allent— halben sichtbar; sie haben daher der Gewohnheits-Willkühr freyen Spielraum geöffnet. So hat wahrscheinlich der hohe Werth der Buchdruckerey für die gebildete Menschheit ihr im allgemeinen den Ramen einer Kunst erworben, indeß sie großentheils in mechanischen Beschäftigungen besteht, und nur beym Sezer Sprachkenntniß heischt.
Hat die Fabrikazion den Grad der Vollendung er— reicht, so kann man ihr den Rang zunächst an der Kunst nicht streitig machen. Der Nazional-Oekonomie ist es gleich chgül⸗ tig, wo deren Grenz⸗Linie beginne.
der schönen Künste in Nazional-Oeko⸗ nomistischer Hinsicht,——.6 eben so wenig einer Beurkun— dung. Sie sind es, welche das menschliche Daseyn ve——— den; 9285 verdanken wir die Fortschritte in der geistigen Bildung, so wie die edelsten, feinsten und e tigsten Wurcht Genüsse. Ohne ihre Hülfe kann die ind strielle Produkzion sich nicht über das Mittelmäßige heben. Mögen sie nun einzig verwirklichen, oder ideglisiren, so sind sie der gebildeten Menschheit gleich unentbehrlich.
Wissenschaften und Künste, als die vorzüglichsten Hebel und Auellen des Naz zional-Wohlstandes, sind also der höchsten Unterstüdung des Staats werth; sie haben auf die Aeußerung jener allgemeinen, beglückenden und vor— sorgenden Staats-Gewalt(9. 14.) den dri ingendsten An-⸗ spruch; und zwar, kraft der Allgemeinheit ihres Einflusses und ihrer Hülflosigkeit, bis die Nazion durch sie erst zu jenem Grad, von Bildung sich erhoben hat, der ihnen die Anerkenntniß ihres Snen von Seiten der Nazional-Glie— der, also ihre Selbstständigkeit sichert. Jeder in Staats-
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