340 Staatskunst.
den Reformen— ein gleichmäßiges und harmo— nisches Ganzes bilden.
Ein Mann, der weder nach seiner Geburt, noch nach dem Orte, wo er nachstehende Worte sprach, zu den Revolutionairen gehören kann„Lord Aberdeen, gab im brittischen Oberhause folgende Erklärung:„Der Grund aller Revolutio— nen neuerer Zeit liegt, was auch die Diener des Despotismus klügeln und heucheln mögen, in der vorsätzlichen Beleidigung der heiligen Rechte des Volkes. Ist dann die Wuth ausgebrochen; so benutzt allerdings der Eigennutz diese schrecklichen Waffen, um sich auf den Trümmern des umge— stürzten Staatsgebäudes einen Thron zu errichten. Rechtliches Benehmen, rechtliche Regen— tenhalten jedes Volk im Zaume. Sie sind es sich selbst schuldig, daß sie dem Volke nicht zu viel auflegen, daß sie seinen Beschwerden abzuhel— fen suchen, und nicht alles hinter dem Schleier des Staatsgeheimnisses verbergen.“
(Ascher), Ideen zur natürlichen Geschichte der
politischen Revolutionen. s. J. 1802. 8.
Ueber den Geist des Zeitalters und die Gewalt der öffentlichen Meinung. 8. J. 1797. 8.
Fr. Buchholz, über Staatsumwälzungen und Verfassungsurkunden, in s. Journal für Teutsch— land, 1817. Band 8., S. 4/ ff.
Heinr. Gtli. Tzschirner, die Gefahr einer teutschen Revolution beleuchtet. Leipzig, 1822. g. N. A. 1923.
33. ö Ueber Reagctionen in politischer Hinsicht.
Ob das menschliche Geschlecht, nach dem sechs— tausendjährigen Zeugen der allgemeinen Geschichte,
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