Teil eines Werkes 
1 (1823) Natur- und Völkerrecht, Staats- und Staatenrecht und Staatskunst / dargest. von Karl Heinrich Ludwig Pölitz
Entstehung
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vI1 Vorrede. 1s ich, mit gleicher Unpartheilichkeit, die Schriften von Pus Maͤnnern geleſen und, wo es noͤthig ſchien, angefuͤhrt inn und benutzt, die in ihren politiſchen Anſichten voͤllig nin von einander abweichen; denn, nach meiner unwan 6 ußſt 4 delbaren Ueberzeugung, liegt die Wahrheit, in den fa ue meiſten Faͤllen, in der Mitte zwiſchen beiden Extre inmi men. Daher glaube ich auch, daß, bei allem Mei griin K nungskampfe, der weder an ſich, noch nach ſeinen iiniun verſchiedenen Geſtalten, Farben und Schattirungen, üiie b in Uebet

in einem ſehr bewegten Zeitalter befremden darf, die

kaͤmpfenden Denker, ſobald ihnen Wahrheit und ſre vied

Recht das Hoͤchſte und Heiligſte ſind, wornach ſie Aubau un ſtreben, oft nicht ſo weit von einander entfernt ſtehen, dung und 1 als ſie ſelbſt in der Waͤrme des Kampfes meinen. dn dndeni Nur die, welche gegen das heilige Recht und gegen* dum golde das Licht der Wahrheit, das von oben ſtammt, mit Riht blinder Leidenſchaftlichkeit wirken, und die Menſchheit ger Beſchft nicht zu einem unendlichen wiewohl langſamen dm oft wied Fortſchritte im Guten, ſondern zur Unwiſſenheit, deönders abe Roheit und zum Ruͤckſchritte beſtimmt halten; nur die, Ercyklopäl welche an die Stelle der Vernunft und ihrer einfachen men, die le und unveraͤnderlichen Grundſaͤtze einen Myſticismus Starwiſenſc ſetzen, nach welchem buͤrgerliche Verfaſſung, Reli gonz anders gion, Kunſt und alles Gute und Große der Menſch riſaſbrflch heit in den ſchaͤumenden Schmelztiegel eines Theo we mrrhemarſe phraſtus Paracelſus, Swedenborg und Jacob Boͤhme Pſeenſchafen! gebracht wird; nur die ſo wenig ich ſie auch in nun ſe vn in ihren ſeligen Traͤumen ſtoͤren, oder um ihre Genuͤſſe in awari beneiden mag werden ſich nie mit meinen Grund⸗ in Kendit

8 5 ſätzen ausſohnen! Reausgezechne

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