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c) Horizontale Winkelmessungen,
Die auf dieselbe Art, wie zum Behufe der Vertikalwinkelmessungen verbundenen Li- niale, werden anstatt auf der Seitenfläche des Armes, auf der der Hülse gegenüber stehen: den Fläche, in Fig. A also auf b d gk, vermittelst der Schraube und dem in Fig. A mit i bezeichneten Lohe verbunden, so daß das Instrument, von oben herabgesehen, die Fig. V bildet. An das auf dem Kopfe der Schraube befindliche Knöpfchen wird ein Senkblei von der Länge angebunden, daß es kaum die Erde berührt.
Der Zwe, zu welchem horizontale Winkel MN werden sollen, fann zwiefach seyn, als:
„) um die Winkel entweder na< Graden und Minuten, oder hinsichtlich ihrer Chorden zu bestimmen, und hiernach ein getreues Bild von denselben zu zeichnen, oder
8) die Winkel bloß deshalb zu konstruiren, um ähnliche Dreiseite zu schaffen, und die aus der Lehre von den ähnlichen. Dreiseiken hervorgegangenen e-M geometri-
scher Aufgaben auszuführen,
„) Um Winkel nach Graden und Minuten, oder aber ihre Chorden zu bestimmen.
Das auf die obenerwähnte Art verbundene Instrument wird mit seinem Stative der- gestalt mbglichst senkrecht in die Erde geseßt, daß das Senkblei genau den Scheitelpunkt des zu messenden Winkels berührt. Hierauf visire man mit dem einen Liniale nach dem einen, und mit dem andern. nach dem zweiten Punkte, Fiz. v nac< b und c, und befestige, näch- dem die Visirpunkte der Dioptern mit den Endpunkten der Winkelschenkel b o- genau in ei: ner geraden Linie liegen, beide Liniale, vermöge der Schraube. Der von den Linialen auf diese Art gebildete Winkel ist dem auf dem Felde gleich, und man darf, je nachdem es ver- langt wird, denselben nur in Graden und Minuten, oder. die Chorden angeben, um seine Grdße in Zahlen ausdrüen, d. h. ihn messen zu können. In sofern derselbe in Graden und Minuten angegeben werden soll, nehme man von jedem Schenkel, oder was dasselbe ist, von jedem Liniale, von dem gemeinschaftlichen Drehepunkte Fig. V a gerechnet, einen Fuß,: und messe bei dieser Länge die Entfernung des einen Schenkels von dem andern, oder was dasselbe ist, die Entfernung des einen Liniales von dem andern, mit dem unter II. 3. bes schriebenen Maaßstabe. Es versteht sich von selbst, daß, wenn man möglichst genau verfahe ren will, man nicht von dem innern Rande der Liniale, sondern von der durch die Längen- mitte der Liniale gezogenen Linie i k, 1m Fig.€ messen muß. Liest man hierauf die An- zahl. der auf jenem Maaßstabe gezeichneten Theile, welche zwischen den beiden Schenkeln lie: gen, ab, so kann man in den anliegenden Winfelmesser-Labellen die Grade und Minuten fär den gemessenen Winkel bestimmen. Z. B. Man hätte die Entfernung zwischen beiden
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