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PB. oft dem praktischen Forst: und Landmann in seinem Geschäftskreise Welegenheiten zu mathematischen Wahrnehmungen aufstoßen, wie oft ihn, als Mann der seinen Plaß auszu- füllen strebt, nur die Mathematik sicher führen und leiten fann, und wie nothwendig daher diese Wissenschaft für jeden gebildeten Forst: und Landmann ist, scheint immer mehr einge- sehen und die Mathematik daher auch immer mehr und mehr zum Behufe des praktischen Forst- und Landmanns bearbeitet zu werden. Vorzüglich, und zwar mit Recht, ist in dieser Hinsicht auf zwe&mäßige mathematische Instrumente gedacht worden, Einfachheit sowohl in Hinsicht der Struktur des Instrumentes, als auch in Hinsicht des Gebrauches, Wohlfeilheit und Zwekmäßigfeit, sind die Hauptgesichtspunkte, welche man durch das eine oder andere In- strument dieser Art bald mehr bald weniger glülich erreicht hat.
Bei den bisherigen Instrumenten, und selbst bei den neuesten, im I. Bande usten Stüe der Annalen der Societät der Forst: und Jagdkunde, herausgegeben von C. P. Laurop, angeführ- ten, gehört es eben der Einfachheit des Instrumentes wegen zu den bedeutendsten Scwierig- keiten, demselben beim Gebrauche eine vollkommen senkrechte Stellung zu geben, ohne welche der Zwe> des- Instrumentes nicht vollkommen erreicht werden kann. Es war daher seit län- gerer Zeit ein Gegenstand meines Nachdenkens, ein Instrument auszumitteln, welches bei der größten Einfachheit und Wohlfeilheit bei jeder, gleichviel ob senkrechten oder nicht senkrechten Stellung, in den mehrsten Fällen seinem Zwee vollkommen entspräche. I< glaube daher dem praktischen Forst- und Landmann keinen unangenehmen Dienst zu erweisen, wenn ich den von mir in dieser Hinsicht construirten, und meinen Ansichten nach keinen Wunsch dieser
Art mehr übriglassenden Meßapparat, genau zu beschreiben und dessen mannigfaltigen Ge-
brauch zu seiner Kenntniß zu bringen suche, Der gesammte Meßapparat besteht, aus 1. dem Stative, IL. dem Winkelmesser, III. dem Diametralmesser, IV. einem Maaßstabe, und V. einer Nivellirstanze. A 2


