HL Das Stativ
ist von gutem troFenem Holze gearbeitet, und besteht aus zwei Haupttheilen, als x) aus dem Theile Fig. A. oder dem Arme und 2) aus dem Theile Fig. B. oder dem Fuße*).
1) Der Arm. Fig, A.
Zst ein Parallelepipedum von 2 Zoll Stärke in der Richtung a b; 12 Zoll Breite in der von bd, und 2x Fuß Länge in der Richtung dt, In diesem Paralklelepipedum befindet sich x Zoll von dem einem Ende(in der Zeichnung von dc.) ein, in horizontaler Richtung gebohrtes Loch h, für die Aufnahme einer Schraube bestimmt. Ein zu eben demselben Zwee in senkrechter Richtung eingebohrtes Loch, findet man auf der Fläche b d gf bei i. Lekteres muß an dem erstern so genau als möglich, in der Richtung c d vorbeistreichen. Ferner ist in der untern Fläche des Parallelepipedums also in a ce so nahe als möglich an dem Loche i vorbeistreichend ein rechtwinklicher Einschnitt k I m n welcher zu der Befestigung des Diametralmessers bestimmt ist. Die Höhe dieses Einschnittes, d. h. die Richtung von K 1, oder mn hat so wie seine Breite 1 m oder Kn einen Zoll. In-der Mitte der obern Fläche dieses Einschnittes, also in 1 m, ist ein Loh in senkrechter Richtung durc<gebohrt, welches die Aufnahms der Schraube, die zur Befestigung des Diametralmessers bestimmt ist, begründet. In Fiz. A. sieht man in dem Einschnitte den untern Theil der Scraue be 0, so wie in der obern Fläche des Armes bei p. den viereFigen Kopf derselben. In dem Längen- Mittelpunkte dieses Parallepipedums ist eine messingene abgefürzt kegelförmige Hülse, x s t, vermbge-den Schrauben u v aufgeschroben. Diese Hülse hat an ihrem un- tern Ende einen dien Wulst, und ist mit einer Schraube w.- versehen, um mit solcher diesen beweglichen Theil des Statives auf seinem Fuße in jeder beliebigen. horizontalen Stellung fesistellen zu können,
2) Der Fuß Fig. B. Ist von a bis d vier Fuß hoh, und von gutem tro>nem Holze achte>ig gearbeitek, Der obere Theil desselben a b hat einen Zapfen, auf welchem sich die Höhe x s t des Ar-
*) Zu Fig. A, B, C, D, E, F, G, K, L, M, N, O, P,Q giebt der Maaßstab Fig. L. das Maaß, so daß ae ein Zoll; ai ein halber Fuß und ak ein ganzer Fuß ist. Zu Fig. H, 1, geben 3 Zoll des vorigen Maaßitabes einen Zoll. Zu Fig.= und 8 geben 4 Zoll des Maaßsiabes Fig. DL. einen Zoll. Bei Fig. R, 8, T, UU, V, W, X,Y, Z, AA, BB, DD hat man gar feinen Maaßstab berüFsichtigt, indem diese Figuren nur die Verbindung der einzelnen Theile und die Anwendung des Ganzen darsiellen, und folglich auch ohne Maaß vollkommen verstanden werden können,


