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Zeiten steigenden Vedürfnisse der Regenten, daß jeder zulässige Gewinn von den Do- manialgütern um sv mehn herbei gezogen werde, als dadur< die Nothwendigkeit ver- mindert wird, neue Auflagen einzuführen. Als Nebenzwe darf hier angeführt werden, daß die Domainen- Güter immer Muster einer guten Bewirthschaftung seyn sollten. Oft sehen wir abschreckende Beispiele an denselben, wobei sowohl der Päch- ter als Verpächter und das gemeine Wesen verlieren,
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Von den Objecten, die Behuf Verfertigung eines Ertragsanschlages von einer Ackerwirthschaft zu untersuchen sind, stehen die zu haltenden Viebstände und der davon zu erwartende Dünger oben an. An den Orten, wo man auf außerordent- liche Düngereinflüsse nicht mit Sicherheit rechnen kann, ist es vor allen Dingen n0ö- thig, das rechte Verhältniß zwischen der Viehzucht und dem Ackerbau auszumitteln und festzustellen.
Die Tendenz der Koppelwirthschaft ist auf diesen wichtigen Zweck gerichtet. An den Orten, wo der Ertrag nicht unter das 5te Korn fällt, ist derselbe, bei dem gewöhnlichen Koppelwirthschafts- Betriebe in der Maaße erreicht, daß man in jedem Umlauf die Braach gehörig düngen kann. An solchen Orten aber, wo ein geringerer Srtrag Statt findet, ist dies nur Bedingungsweise vollständig möglich, wenn ie 2. Außenweiden oder mehr als nothdürftige Wiesen, Zehnten, Brennereien 2c. vorhan- den sind. Doh kann man hier sicß dadurch helfen, das man behackte Früchte bauet, dieselben ins Vieh verfüttert, sich dadurch mehrern Dünger, und durch diesen bessere Ernten und bessere Weide verschafft. Wenn aber die vermehrte Production zweckmä- iger vegetabilischer Substanzen es möglich macht, auf einer bestimmten Erdfläche mehr Vieh zu halten als beim biöherigen Laufe der Dinge darauf zu ernähren stan- den 3; so wird ohne Zweifel das Bestreben des zur Vervollfommnung Hhinarbeitenden rationellen Landwirths dahin gerichtet seyn, die größefste Masse zur thierischen Nah- rung geeigneter Pflanzen auf einer bestimmten Erdfläche Landes zu gewianen, um meh- rere Thiere auf dieser Fläche erhalten zu können, Er wird die Nahrung seines Vie- hes nicht allein von dem wilden Graswuchse, welcher, den hervoibringenden aber
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