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seitherigen Mirthschaftsplan voraus. Ein Theil des bisher mit verkäufiichen Früchten bestellten Aers muß künftig dem Anbau der vorhin erwähnten Futter- gewächse gewidmet werden. Das scheint nun vielen Oeconomen noch zur Zeit nicht wirthschaftlich zu seyn. Hält aber der Erfahrungssaß die Probe, daß viel und gutes Futter auch viel und guten Dünger gebe. und daß der mehr und bes: sere Dünger den Ernte- Ertrag erhöhe; so isi der den verkäuflichen Früchten ent? zogene, den Futtergewächsen hinwieder zugewandte AFer nicht verloren. Won einem Acker, der auf diesem Wege im Ertrage von dem aten auf das 5te Korn ge? bracht wird, darf man beinahe den 4ten Theil wegschneiden, ohne am Frucht- einschnitte zu verlieren. Wird nun der hinweggeschnittene Theil mit Futterge- wächsen, z. B. mit Kartoffeln bestellt; so geben die lekten reichlich 13mal so viel Dünger wieder, als ein solcher Kartoffeln- Acer zu seiner nachhaltigen Düngung gebraucht. Da jedoch auf einem und eben demselben Acker nicht im? mer Kartoffeln zu bauen stehen; so kann auch dieser Düngergewinn nicht zur Norm dienen. Geseßt, man hätte von 36 Morgen auf obige Weise 9 Morgen er- übrigt; fo ließen sich davon 3 Morgen mit Kartoffeln, 3 Morgen aber mit Rok- ken und 3 Morgen mit Gersie und Hafer bestellen.“ Die 3 Morgen mit Kar- toffeln=450 Himten reinen Ertrag, geben, ins Vieh verfuttert, jährlich ohn? gefähr 10 Fuder guten Dünger zu 2000 Pfund, das ist so viel, womit 13 Mor? gen zur 3jährigen Tracht gut gedüngt werden können. Dazu im zjährigen Um? laufe jährlich 6000 Pfund Stroh, geben 16200 Pfund oder 8 Fuder Dünger. Diese mit obigen 10 Fudern zusammen gerechnet, reichen hin um 3 Morgen all um das 3te Jahr mit 18 vierspännigen Fudern Mist zu düngen; anstatt daß nur 2 Morgen zu düngen siehen, wenn für die Kartoffeln Rocken und Sommer«-
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