Druckschrift 
Grundsätze zur Verfertigung und Beurtheilung richtiger Pacht-Anschläge über alle Zweige der Landwirthschaft für Domainen-Cammern, Gutsbesitzer und Pachtbeamten : nebst dazu dienlichen Mustern / vom Ober-Landesöconomie-Commissair Johann Friedrich Meyer in Celle. Mit einer Vorrede von Albrecht Thaer auf Mögelin Königlich-Preußischem Staatsrathe der Section der Gewerbs-Policei [et]c. [et]c.
Entstehung
Seite
XIV
Einzelbild herunterladen

Hier ist dann zuerst von dem Acferivirthschaftsbetriebe und insbesondere Daß dieser die Seele des AFerbaues ist, ist schon zu n gesagt worden, als daß es davon noF einer weitern Erwähnung bedürfte. Es kommt also zuerst darauf an, die jährlich erforderliche Düngermenge aus dieselbe gegen die Viehstände, welche zu halten set ue zu vergleichen.

Der Maaßstab zu dem jährlichen Düngerbedarf liegt in der jährlich zu bedüngenden Aferfläche. Nach der Tendenz Tn r Untersuchung darf sich aber die leßte mit der bloßen Angabe der aus den Viehställen auf die Länderei gefahr- nen Fuderzahl begnügen. Sie muß tiefer eindringen, und so genau als mög- lich sich von den Materialien und Mitteln unterrichten, woraus und wodurch der Dünger produciret wird, Am sichersten wird der Untersuchungs- Commissa- rius dabei fahren, wenn er nach den gesammelten Nachrichten über den bisberi- gen Stroh-, Heu- und Futterkräuter- Ertrag, auf die in dieser Abhandlung vorge! Jef 47; SI den daraus zu erwartenden DREE SEGER

edin und zweitens

-

lich jährlich Süthide und FE EH ABN Düngers zer ids jan vermag er richtig zu beurtheilen, wie viel Dünger bei der vorgefundenen Wirth- schaftseinrichtung jährlich zu machen stehet, und wie das eben ie[ben zu der zt bedüngenden AFerfläche sich verhält.

Zu den Orten, wo Heide und Plaggen mit zur Streu gebraucht wer- den, hört man oft von En euern Fuderzahlen, die auf den Acker gefahren seyn sotten. Auf den mit vielen. Zehnten versehenen Gütern entstehet durch übermäs- treuen der Viebsiälie und des. Misipfahls oft ebenfalls eine größere inzahl von Fudern, als sich von den gehaltenen Viehständen erwarten läßt.