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1. Von der Begattung der Pflänzen. 3“
Dere Ahe großem Fleiß auf die Erforſchung dieſer Sache legte, und dem erfahrnen Naturforſcher Grew den Weg bahnte*).
18 Qet- Dieſer XTehemias Grew. hat 1685. in ſeiner Anas die Bis tome plantarum die Befruchtung der Pflanzen durch den iſſenheit Blumenſtaub fleißig unterſucht; und der zu ſeiner Zeit be- 1es Ve- rühmte Botaniſte Ray gab ſeinen Hypotheſen Beyfall, , utter Im Jahr 1695. bewieß Rudolph Jacob Came- 0 v0 rarius in ſeiner Epiſtola de ſexu plantarum|: 2mo die zwei) uter in Geſchlechfer und Erzeugung der Pflanzen; ob er gleich noch ns die einigen Zweiſel an dieſer Wahrheit hegte, welchen die mit Daß dem Hanf angeſtekite Verſuche erregt hatten, ' end Gleichwohl pflichtete Joſeph Pitton Tourneföort 40. im Jahr 1700, dieſer Lehre nicht bey, ſondern verwarf ſie 4" gänzlich. nt 77, v| fe“5:! 2 BB hen Uloriland welcher in den Enttliſchen Transgactio- 4 ber nen No. 287. der&öwenhöfiſchen Theorie beyſtimmte, hielte in dafür, daß der Blumenſtaub, durch die Närbe und dert ibis Staubweg auf den noch fünftigen Saamen herabſteige und en ge den Anfang der Päanze bilde. ſchlecht Im Jahr 1711. lehrte Geoffroi der jüngere, von even; wenig eigenen Bemerkungen unterſtüßt, die beyden Geſchlech« n ein: fer der Pflanzen, und zeigte, daß der Blumenſtäub zun Zeit:' Saamen herabſteige,.
Ums Jahr 1718. hat Sebaſtian Vaillant in einer 146) Rede de ſtrueura Horum zuerjt das verſchiedene Geſchlecht
lech der Pflanzen deutlich unterſchieden, und dieſes vormals je- 2 Ow k.“(ct 4, ) dermann anſtößig und abgeſchmackt geſchienene Geheimniß
IE der Natur durch viele Obſervationen auſſer allem Zweifel dies geſekt. andere Dartricius Blair haf 1729.(Botan. Eflais 8vo)
dieſelbe Wahrheit noch weiter aufgeklärt, und ihrer ausneh- menden Nugen für alle Kräuterkenner gezeigt.
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*) Log. exper, 6,


