ie 30„Emmzaneng
weggenommen und wie hoch dieſelbe.an andern“Stellen caufgefüllt werden muß, um: nac; Maaßgabe des Normalpunkts eine Horizontalfläche zu bilden 3 geſeßt z- B. der Pfahl auf idem'Normalpunkt ſtünde 2 Fuß Über dem Terrain, ein anderer aber 3 Fuß darüber, ſo iſt klar, daß auf dieſer Stelle ein Fuß hoch Erde aufgefüllt werden muß, damit ſolche mit„der erſtern horizontal werde, elit anderer Pfahl ſtünde aber nur 5 Fuß über der Erde, ſs muß daſelbſt 3X Fuß Erde weggenommen werden, damit auch dieſe Stelle mit der« Normalſtelle hori- zontal werde u, ſ. 1.
9 31.
Fige520 Wenn ferner, auf dem Fig. 52. vorgeſtellten Terrain,.ein Jahrdamm-oder eine Chauſſts dergeſtalt angelegt werden ſollte, daß die Oberfläche derſelben mit dem Normalpunkt a anfangen, dabey aber nicht horizontal fortlaufen, ſondern auf der angenommenen Diſianz von x 530 Ruthen einen Abhang von 18 Zoll er- halten müßte, ſo verfahrt man alſo:
Nachdem die Diſtanz in Stationen, hier zu 23 Ruthen, abgemeſſen:wor- den, werden von dem Normalpunft a, nach Anweiſung des 24ſien 8., Hori«- zontalpfähle nivellirt3 dividirk man Hierauf die 38 Zoll mit der Anzahl der Sta- tionen, ſo erhält man 3 Zoll; als um ſo viel die Senkung der Oberfläche des Dammes„auf jeder Station unter-.der Horizontallinie zunehmen muß. Man macht alſo auf 3 Zoll unter der Höhe des Pfahls Nr. x, ein Zeichen z unter der Höhe.des Pfahls Nr. 2. macht man ſolches 6 Zoll; unter der Höhe des Pfahls bey Nr. 3. aber werden 9 Zoll, und bey Nr. 4. x2 Zoll u. ſ. w., bis endlich bey Nr. 6. 18 Zoll heruntergeſtochen worden, welche Zeichen oder Punkte dann, wenn ſie zuſammengezogen werden, die Oberfläche des Dammes mit denz beſtimmten Gefälle, angeben,
SENS RLLUER GEO I p= NS 7? dme ef 0 rÖR LER Ge, mn? 7-5 u 7“ ERES L
|
SN RG ae.
J. 32« Eine der vorigen ähnliche Aufgabe iſi folgende; Es ſoll nämlich längs einem Fig.53. Fluſſe Fig. 53.- in einiger Entfernung /von demſelben, ein Damm oder Deich geſchüttet werden, deſſen Oberfläche oder ſogenannte Krone 4 Tuß über dem höchſten Waſſer des Fluſſes erhöhet, und mit vem Goeoſälle, welches der Fiuß alsdann hat, parallel ſeyn ſoll.


