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Punkte ac eg und b Adfh auf dem Terrain durh Schnüre zuſammengezogen, und, um die Linien zu bezeichnen, die Soden mit einem Spaden ausgeſiochen, ſo wird dadurch die obere Breite des Grabens bezeichnet; weiſet man nun die Gräber an, den Spaven in der Richtung zu führen, daß von dieſen Linien die
- Doſſirungen in der Schräge des 45ſten Grades mit dem Terrain(nach Fig. 48.) 29-42
herunterzu gegraben werden, wozu ſich ſelbige bald gewdänen, fo wird der Gra- ben die von jeder Station hier unten(nach einem größeren Maaßſtabe) beyge- zeichnete proportionirte„und ganz gleichförmige Profile erhalten, mithin den Er- forderniſſen völlig angemeſſen ausfallen. - Y. 29.
Diejenigen Gräben aber, welche x0 bis x2 Fuß und drüber werden müſſen; erhalten etwa auf der halben Tiefe, zu jeder Seite einen Abſaß, oder ſogenann- tes Banquette, wie aus dem Profil Fig. 49. zu erſehen, ſowohl deshalb, weil die Fig.49. Erve nicht mit einemmale herausgebracht werden kann, als auch um den alsdann zu hoch werdenden Ufern oder Doſſirungen, einen feſtern Stand zu geben, Der- gleichen auf dem Terrain abzuſiechen iſt ſehr leicht; es ſey z. E. in Fig. 50. ab die Mittellinie des Grabens, fo zeigen die mit dem Profile Fig. 49» über- big-5<- einſtimmenden Buchſtaben die abzuſtechenden Diſtanzen für die doppelte Doſſirung und die Abſaße oder Banquette an,
ÖS. 90.
Ein anderes Beyſpiel von vem Nußen des Nivellirens mag folgendes ſeyn.
Es ſey Fig. 31x. ein unebener Plaß, welcher horizontal oder awaagerecht pla- Fig-F3+ nirt werden ſoll. Man ſchlage an den höchſten und niedrigſten Stellen Pfähle mit glatt abgeſagten Köpfen ein, ſeße die Waſſerwaage etwa in die Mitte des Plaßes bey a, und laſſe das Signal auf einem von dieſen feſt eingeſchlagenen Pfählen aufrichten 3 wenn nun die Tafel nach der Zielhöhe"geſtellt iſt, fo laſſe man ſel- bige ſehr wohl an die Stange des Signals befeſtigen, und leßteres mit unverrückter Tafel, anf jeden Pfahl aufhalten alsdann die Pfähle ſo lange einſchlagen, bis die Viſielinie auf jedem Pfahl mit der Mittellinie der Tafel übereinſtimmt, ſo werden die Köpfe aller dieſer Pfähle in einerley Horizontaläche ſtehen. Nimmt man nun einen Punkt des Terrains zur Norm an, in deſſen Höhe die Planirung geſchehen foll, ſo werden die übrigen Pfähle anzeigen, wie hoch an einigen Stellen die Erde


