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CV „In der Vorausſeßung, daß angehenbe Meßkünſtler die Theorie des Nivellirens
oder Waſſerwägen3 ſchon durch beſondern mathematiſchen Unterricht, oder aus ven darüber vorhandenen Schriften, ſich eigen gemacht haben, ſeße ich dieſe Bogen über die Anwendung des Nivellirens bey den am gewöhn- lichſten vorkommenden Fällen auf, weil ich dieſes in den Unterrichts- ſchriften über das Nivelliren entweder gänzlich vermißte, oder zu furz abgehan- delt fand; denn bey Anlagen, welchen ein Nivellement vorangehen muß, oder die ſich auf, eine Abwägung gründen, fömmt es nicht allein auf Ausmittelung des Gefälles des Waſſers diſtanzenweiſe, oder im Ganzen, ſondern zugleich darauf an, daß die Eidoberfläche mit aufgenommen und in einen Abriß gebracht werde, um darnach die Tiefen und die Profile der zu ziehenden Gräben, oder falls Dämme zu ſchütten ſind, die Höhe und ebenfalls die Profile derſelben, zu be- ſtimmen z und hierzu ſchien es mir noch an einer praktiſchen Anweiſung zu fehlen.
Gerade aber, weil ich nur die gemeinſten, jedoch am gewöhnlichſten vor- kommenden Fälle ſolcher Nbwägungen zum Augenmerk hatte; ſo verſuchte ich es, dieſe Anweiſung in einer ſo planen Sprache vorzutragen; daß das Jtivellt- ren in vorkommenden Fällen auch von Dilettanten, oder von ſolchen,.die nur einige wenige Borkenntniſſe der Geometrie beſiken, in Ausübung gebracht werc- den könnte.
Verſchiedene derſelben die. das Manuſcript geleſen hatten, verſicherten mich, alles ſo vollfommen verſtanden zu haben, daß ſie ſich getrauten, einen zwe mößigen prakuiſchen Gebrauch davon zu maden.:
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