man beſſer, anſtatt einer Tabelle, eine Skizze vom Nivellement, wie ſolche in
Fig. 32. vorgeſiellt iſt, zu fähren: Fig. 33. iſt das nac) dem Höhen- Maaßſiab Fig.32.
Fig. 19. hiervon aufgetragene Mivellement.
VG. 25. Um nunmehro ven Nußen und Gebrauch eines aufgenommenen Nivelle:
44, 33.
mentsriſſes zu zeigen, wollen wir annehmen, daß Fig. 34. ein wirkliches Terrain, Fig.38.
aus man das Waſſer fo tief wie es nur thunlich, in den See B ablaſſen wollte. Ans dem Juvellementsrtß geher hervor, daß dieſer See 5 Fuß 8 Zoll niedriger
- liegt, als die Oberfläche des Bruchs oder des oberen Sees, fo daß eine Hori-
zontallinie a b von unten an um ſo viel unter das Waſſer des abz.alaſſenven
Bruchs gezogen werden kann; wenn aber der Grund oder die Sohle eines jeden
Grabens einen Abhang oder eine ſogenannte Räuſche für ven Zug des Waſſers haben muß, welche auf 00 Ruthen wenigſtens 6 Zotl betragen ſollte, ſo wer-
den hier, weil die Diſtanz von A bis B zu x34 Ruthen angenommen iſt, nach dem Höhen- Maaßſtahe ves Niveliemeontsriſſes von bd bis c 8 Zoll abgeſiochen,
und die Linie ac gezogen welche den Grund-oder bie Sohle des auszuhebenden Grabens anzeigt. Außerdem iſt auch noch auf den beſtändig verbleibenden Ab- ftuß des Ouell- oder Regenwaſſers Rückſicht zu nehmen. Geſeßt nun, daß daſ- ſelbe zu einen Fuß hoch angenommen würde, ſo muß ſolches noch von c nach m in K abgeſftochen, und ſowohl dieſe 132 Zoll, als die vorgedachten 8 Zoll für die Rauſche im Graben, alſo zuſammen x Fuß 8 Zoll, von dem ganzen Gefalle ra, vder mb, von 5 Fuß 8 Zoll abgezogen werden, da dann 4 Fuß verbleiben, als um ſo viel vas Waſſer aus A nur abgelaſſen werden Fann. Die aus den Stationepunften bis auf die Schle des Grabens, oder des Linie ac, gefällten Perpendikulairlinien, 04, 1 e€, 2t, 3g, 41h, zi und 6. a, geben nun die Tiefen des Grabens auf jeder Station aun, und können nac) dem Höhen«Maaß- ſtabe gemeſſen und beſtimmt werden. 6. 26.
Da die Ufer der Gräben oder Kanäle zuſammen fallen würden, wenn man
ſie ſenkrecht ausgrübe, ſo müſſen ſie nac) Beſchaffenheit des mehrern oder min-. D
und Fig. 35. den davon aufgenommenen geometriſchen Plan neb/t dem Nivelle- Fig-35. menteriß vorſtellet. Nun befände ſich in A ein See, oder ein Torfbruch, wor-


