die Mittellinie der Tafel mit der Viſirlinie übereintimmt. Alsvann ſiehen die Köpfe der beyden Pfähle a und b horizontal, und man darf, um zu wiſſen wie viel das Terrain bey bd niedriger iſt als bey a, nur die Höhe des Pfahls in b meſſen, wobey man ſich dann weiter um das Maaß am Signal gar nicht zu berümmern ,/ auch weiter nichts in die Tabelle einzuſchreiben bat, als die Höhe der Pfähle. Bey der zweyten und bei den folgenden Stationen wird eben ſo verfahren 3 man ſeßt nämlich vie Waſſerwaage zwiſchen db und Cc, und laßt die Meßſtange auf ven Kopf des Pfahls b ſiellenz nunmehr wird die Tafel gerückt, und ſelbige von neuem nach ver Viſirlinie der Waſſerwaaze zwiſchen b utid c geſtellt, ſodann wird ſie wieder ſorgfältig befeſtiget, und unverrückt, ſo lange auf den Kof des in c befindlichen Pfahls gehalten, bis derſelbe ſo tief eingeſchlagen worden, daß die Mitte der unverrüt gebliebenen, vorgedachtermaßeir in b abge- richteten Tafel, mit der nach€ hin gezielten Viſirlinie übereinſtimmt. Alsdann ſiehet nicht nur ver Kopf des Pfahls in b mit dem in 3 horizontal, ſondern auch mit dem in c3z.es darf daher ebenfalls nur die Höhe des Pfahls€ gemeſs ſen und aufgeſchrieben, und alsdann-eben ſo weiter fortgefahren werden.
Man ſiehet leicht ein, daß um ein folches Nivellement aufzutrazen, es wei-
ig.30- ter nichts bedarf, als nach Fig. 30. eine Horizontallinie zu ziehen, die Sta- tionen darauf abzuſtechen, Perpendikulairlinien unter ſelbige zu fällen, und an dieſen das Maaß der Pfähle abzuſte&en. Werden die abgeſteckten Punkte zu- ſammengezogen, ſo hat man die Erdoberfläche.
Sollte das Terrain ſo abhängig ſeyn, daß vie Pfähle weiterhin zu lang ſeyn müßten, d. i. wenn ſie etwa 4 Zuß über der Erde zu ſiehen kämen, ſo wird die zu nivellirende Linie heruntergeſeßtz 3- B. wenn in der 25ſien Figur der Pfahl€ ſchon an 4 Fuß über ver Erde ſtünde, fo wird ein anderer, etwa 3 Fuß tiefer, darneben eingeſchlagen, und von dieſem an das Nivellement nach d,€, f, in vorgedachter Art, fortgeſeßt 3 nur muß dieſes Abſehen im Manual gehörig notirt werden.|
Eben ſo wird verfahren, wenn das Terrain ſteigt, ſo daß die angefangene Horizontallinie in die Erde trifft; alsdann werden längere Pfähle gegen. den er-
3.31 ſten Pfahl eingeſchlagen. Die zxſte Figur ſtellet dieſen Fall bey c, und bey d den zuvor gedachten vor. Um bey dieſer Art zu nivelliren nicht zu irren, thut man
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