Fig 16-
5. 115 Hierbey kömmt die Höhe des Infiruments, over die Höhe des Waſſers in den gläſernen Nöhren,- gar nicht: in Bettacht, und es iſt gleich viel, ob vas Inſtrument an ſich, oder das Waſſer in den gläſernen Röhren, höher oder nie“ driger ſteht, denn- in beyden Fallen iſt das Reſultat immer gleich. Angenommen z: B. daß das Inſtrument hier in dieſem Fall einen Fuß höher geſtanden hätte, jo würden bey: a, anſtatt 3 Zuß, 4 Fuß marquirt worden ſeyn, und bey b,
anſtatt 7 Fuß, 8 Fuß. Ziehet- man nun 4 Fuß von 8 Fuß ab, ſo iſt der Reſt-
ebenfalls wie vorhin 4 Fußz. oder das Inſtrument hätte um einen Fuß niediger geſtanden, fo. würden ſich bey a,- anſtatt 3 Fuß, nur 2 Fuß gezeigt haben, bey b. aber, anſtatt 7 Fuß, nur 6 Fuß bemerkt. worden ſeyn; werden nun 2 Fuß
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von 6 Fuß aögezegen; ſo iſt. der Unterſchied aberma!s 4 FUR. Aumer k..Es(ſt daher auch gleibgültig, ob viel oder wenig Waſer in die Waſſerwaage gegoJett wor? dei; vder, vb. ſol<es in den Gläſern hsch phor medrig Kehet: jedoch muß während der Iperation auf
einer Station wedor der Staud dev WaTeorwaggee erhöhet ,. noch, erniedriget, und eben fo wer
im| H zugegdötjen, oder abgenpmmen werden, weshalb auch dahin zu ſehen iſt, B4 Zaſjſerwaage dicht jeg ,- oder daß ſie' während der Iperation auf einer Station Fein AWtgf"Tiere 09a3d aber die Waſſerwaage transloeirt, vder von nettem a;"geſtellt wird, ſs
Fann ge an ſich/ uad-auch heraus oder hineingegoſſen werden.- >
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31 der vorhergegangenen zwar kurzen, doch wohl für einen jeden faßlichen Anz
weiſung, beſtehet: der ganzy Gebrauch der Waſſerwaage und der Meßſtange; da? aber das Biſiren, wie vorgedacht, bey dieſem Werkzeuge, und nach der Sehe- fraft eines mittelmäßig guten Auges, mit Genauigkeit auf Diſtanzen von zo bis >5 Ruthen feine Grenzen hat, und alſo, wenn große Diſtanzen zu nivelliren
vorfommen, die gezeigte Operation“ öfters wiederholt werden muß, ſo kömmt es
nur darauf an, die Abwägungen vieler einzelnen Stationen, ſowohl durch Be- rechnungen, als durchs Auftragen in einen Vtivellimentsriß, gehbrig zu combini- ren, um jowdhl von einzelnen Diſtanzen, als auch vom Ganzen, das Steigen und Fallen angeben zu können.
Wenn demnach, z. B. nach Fig. 16. vie Yunkte a' und b, welche 75 Rus then auseinander liegen, nivellirt, d. h. wenn ausgemittelt werden ſollte, um ivie
viel der Punkt b- niedriger iſt, als der Punkt a, ſo würde: man 3 Diſtanzen, » 3 3%,:ck5 En., 262 3 70(7; jeve. von 20 Ruthen abmeſſen, und durch Pfähle bezeichnen; daß für die leßte
das Waſjer- in den Gläſern/ höher. oder- niedriger Fehen, oder etvas?


