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Praktische Anleitung zur Anwendung des Nivellirens oder Wasserwägens in den bey der Landeskultur vorkommenden gewöhnlichen Fällen : mit 4 illuminirten Kupfertafeln / von D. Gilly
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- 13= Station ſovann in dieſem Beiſpiel nur 15 Ruthen übrig bleiben, iſt gleichgül- tig, Hier muß nun die Operation des Nivellirens viermal wiederholt, nämlich gefunden werden, um wie viel der Punkt m niedriger iſt, als a, wie viel n-nie- driger iſt, als m, 1.|. f.z; werden nun dieſe 4 gefundenen Differenzen addirt, ſo ergiebt ſich, um wie viel der Punkt b niedriger iſt, als ver Punkt a, over um wie viel a höher iſt, als b.- ß. 13%

Der ziveyte und atm häufigſten vorkommende Fall kann der ſeyn, daß das Terrain zwiſchen zwey zu nivellirenden Punkten uneben iſt,"und daß man nicht nur überhaupt wiſſen. will, um wie viel der Endpunkt der ganzen StreFe nie- driger iſt, als der Anfangspunkt, ſondern auch wie die dazwiſchen liegenden, am merklichtien ſich erhöhenden oder erniedrigenden Stellen des Terrains Fig. 17. Fis- cd ſich gegen den Punkt 4, und wiederum unter einander verhalten 3 hiebey können nun die Diſtanzen oder Stationen nicht alle gleich over nach einem beſtimmten Maaße angenommen werden» ſondern die höchſten und niedrigſten SPuntte ſelbſt bezeichnen dieſe: Stationen und ihre Weiten von einander. Sinv dieſe Punkte unter oder etwas über 29 Ruthen von einander entfernt, ſo kann das JInſirument dazwiſchen geſtellt, und wie bereits gezeigt worden, verfahren werden; ſind ſie aber, und beſonders die, wegen des Steigens und Fallens be- merkbaren Punkte, viel über 25 Ruchen auseinander als z. B. d und b, ſo iſt die Diſtanz noch in zwey oder mehrere Stationen zu theilen. Die unglei- hen Weiten ver Stationen müſſen jedoch vorher mit der Meßkerte gemeſſen werden, um die Diſtanzen im Nivellimentsplan eintragen zu können, auch ſind die zu nivellirenden Punkte mit kleinen mit der Erde gleich eingeſchlagenen Pfählen zu bezeichnen, neben welchen ebenfalls längere Pfähle einzuſchlagen ſind, um die Nummern der Stationen daran zu ſchreibt

Anmerk. Bey der nun weiter zu gebenden Anweiſung iſt zu bemerken, daß diejenigen Figtiren in den Kupfertafeln, welche mit grüner Farbe angelegt find, jederzeit das eigentliche Terrgin, und diejenigen, welche mit brauner Farbe illyminirt ſind, die Nivellimentsriſſe vorſtellen,

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6. 24.' f,.,»" 3 e eo GE Y Es ſey demnach Zig. x8. ein ziemlich ebenes und durchweg abhängiges 8519-18. Terrain, wobey man nur zu wiſſen verlangt, um wie viel der Unfangspunkt a x