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In der Z3ten Figur iſt geſucht worben,:dieſes Verfahren„möglichſt deutlich Fig. 3. vorzuſtellen.; indeſſen findet„es ſich auch von ſelbſt, wenn man erſt ein ſolches Inſtrument in Händen haet, und zu einer Operation ſchreitet.
An morf. 7. Man haf außerdem vieltältige, auf andere naturliche Beſtimmungen der Horizontals linie beruhe de, zum Dheil Fünflich zuſamnengeſeßte, aus mit Perſpektiven verſehene Werk- zeuze zuin Niyeni reits die man überhaupt Nivellie- aich Waſſerwaagen- imgleichen Niveanx zu nennen pi iegt
Die hier erwähnte beſtehet aus einer blechernen Röhre von ekwa 4 Fuß lang; in der-Mitte
ii Weiſer befindet ſich. eine vben offene Tufttülle„7 ebenfalls von Blech, Da. gber der
Sranſvort derſelben alierdings etwas beſchwertich ift, ſo werden auch dergleichen Waſſerwaagen
von gegoffenem Metall verfertigt- die auseinander IGEN und in eiu Futteral gelegt werden,
und welche man daher bequeiner mit ſich führen fatt 3. Es iſt allerdings wahr, daß das Waſſer an den 1 Gläfern etivas ſtarfe Ränder bildet, wels <e das ſcharfe Viſiren nicht in dem Grade zulaſſen, als die ſogenannten Dioptern bey ander
Mebinſirämentenz allein, einesfheils kann die Dicke des Randes vermindert werdet, wenn De fich äußerſt dünner Glüſer bedient, anbderntheils kommt es in der That auf Uebung an, un vhngeachtet des Ranves, ziemlich genau und ſcharf zu viſiren. Der Fehler wird auch-ſo- 467 nicht, als wenn, wie es einige fhun,-gegen die Gläſer Dioptern angebracht werden. Die Dicke ver 8 läßt es nicht zU 7 die Divptern genat daran zu ſtellen, und ohnedem iſt das Viſiren varrch ſelbige weit früglicher, als wenn ſoiches bloß gegen die Ränder des Waſſers her geſchieht. Der Bart Oberſlieute: zant Müller ſagt auch in ſeiner erwähnten Schrift: daß er bey dieſer
Waſſerwaage mit esmmunieirenden Röhven von fslc<hen Künſteleyen nichts halte.
4. Beym Einſetzen der Glasröhren werden ſeibige mit feinen in geſchmolzenent Wachs ges
träuften Flachs umwickelt, damit kein Waſſer an den 2700 durchdringen könne.
5. Die Waſſerfiächen in den Gläſern: erſcheinen deutlicher, wenn man ſich einges dunkelgrün gefärbten Waſſers bedient. Um ſolches bzym Forttragen der Waſſerwaage bey einem Nivelle- meut uicht zu verſchütten, werden Pfropfen auf'die Glasröhren geſteckt, welche aber bey der Operation mit der Waſſerwaage abgenommen werden müſſen.
6. Zum Aufftellen dieſer Waſſerwaage Fann man ſich des, bey andern Meßinſiruttentfen übli Gen dreyfüßigen Statifs- beſſer aber eines ſtarken, unten tnit einer eiſernen Spitze verſehene Pfah[ls bedienen, auf deſſen obermiEnde die unten au der Waſſerwaage befindliche Tülle geſetzt wird.
. Es dürfte manchen ſcheinen, als wenn die Waſſerwaage, wie man ſich auszudrücen pflegte HE das iF eigentlich hortzontal oder waagerecht, oder ſo aufgeſtellt werden müßte, daß vas Waſſer in beyden gläſernen. Röhren gleich hoch ſtehe; dies iſt aber keineswegs durchaus nöthig, denn wenn nach Fig. 4. die Waſſerwaage auch ſchief ſtehet, ſo werden die Waſſerflächen Fig, 4, in den Gläſern doch immer eine Horizontalfläche bilden; und dje Horizontallinie ab daran weg- gezogen oder viſirt werden können-
7 Die vorhin ſchon gedachte Meßſtange, auch vas Tableau oder das Signal genannt, Fig. 54, beſtehet aus einer x2 Fuß langen Stange von gu“ Fig, 5 tem Kiehnenholz. Sie wird weiß angeſtrichen, und auf der hintern Seite der- ſelben die Eintheilung der Fuße, in ganze, halbe und viertel Zolle, mit ſchwar- zer Farbe, bemerkt. Die Tafel kann etwa einen FUß Sins Gevierte von Holz
*)"MÜ merk. Man ſehe die Schrift: Beleuchtung der in der allg. Litt. Zeit. befindl. Recenſionen des Gruündr. d, Waſſerbaufanſt uad der Anleitung zum Nivelliren, Berlin 1802, p. 66- 23)


