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Praktische Anleitung zur Anwendung des Nivellirens oder Wasserwägens in den bey der Landeskultur vorkommenden gewöhnlichen Fällen : mit 4 illuminirten Kupfertafeln / von D. Gilly
Entstehung
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5. 1.. Ms-|?, SEN=[3- ew 16 Oberfläche eines ſtillſicehenden Waſſers wird Horizontalebene, und

jede mit derſelben parollel laufende Linie Horizontallinie genannt.

rx. Anmerk. Wenn auf derjenigen Linie- welche eine freyhängende Schnur- an deren unterm Enve eize Bleykugel(oder ein anderer ſchwerer Körper) befeſtigt iſt, bezeichnet, und die man Wer- tifallinie nenat- eine Perpeudikulairlinie gezogen wird, ſo iſt letztere ebenfalls eine Hori- zoutallinie. 2, Anmerk. Hier wird angenommen, daß die Horizoutallinie eine grade Linie ſey- welches auch für ? Fleine Entfernungen ſtatthaft iſt.

6. 2.

Die höhere oder niedrigere Lage zweyer oder mehrerer Punkte oder Stellen wird nach der Horizontallinie ermeſſen; z. B. wenn gefunden werden ſoll, um wie viel der Punft c niedriger iſt, als ver Punkt a; ſo heißt das ſo viel: als zu finden, um wie viel der Punkt niedriger iſt, als ver in einer aus a gezogenen Horizontallinie a b, ſenkrecht über c, befinvliche Punkt b, oder umgekehrt: wie viel der Punkt a höher iſt, als der in einer aus gezö- genen Horizontaliinie cd, ſenkrecht unter a, befindliche Punkt 4,

6. 3.

Das Nivelliren oder Waſſerwägen iſt derjenige Theil der ausüben- ven Meßkunſt, weicher zu finden lehret/ um wie viel eine oder mehrere Stellen oder Punkte des Erdbodens ,- oder der darauf befindlichen Gewäſſer, über oder unter dem Horizonte ,- anderer angenommen Punkte oder ſonſt vorhandener. Ge- genſtände liegen 3 auch wird dadurch gelehrt, wie dieſe Erhößungen und Ernie: drigungen auf der Erdoberfläche, ſo wie der höhere oder niedrigere Stand) dex Gewäſſer, nach dem verjüngten Maaßſtabe in einen Abriß zu bringen ſind,

Fig. 1.