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Vorrede der zweiten Auflage.
Der Beifall, den dieſe Schrift über den Dünger bei allen literariſch- und landwirth- ſchaftlichen Inſtituten, dann bei ſo vielen Geſchäftsmännern und Landwirthen erhielt, beſonders aber das ſo ſehr erfreuliche Ergebniß, daß nach Würtemberg einige hundert Exemplare gingen, und die dortigen Buchhandlungen ſchrieben, dieſe Abhandlung ſinde da deßwegen ſo großen Abſaß, weil Se. Majeſtät der König=“- bekannt als ſo großer Proteetor der Landwirthſchaft, ſelbſt bei verſchiedenen Gelegenheiten darauf aufmerkſam machte, bewirkten ſchnell die zweite Auflage. Angenehm war es mir auch, auf allen Seiten von Laundwirthen Zuſchriften zu empfangen, die mir das aufgeregte Intereſſe bei dem Dünger- Weſen und ihre neuen glücklich angeſtellten Verſuche zu erkennen gaben. Mehrere haben ihre Düngerſtätten geordnet, die Höfe und die Dorfwege gereinigt, die Gülle einzufüh- ren, und Kompoſidünger zu machen ſich beſtrebt, Selbſt in Städten und in Flecken unternahmen einzelne Bürger, Pfüßen zu trocknen, Abtritte zu leeren, allen Schatt, die Abfälle und jeden ſchmußigen Haufen zu ſammeln, und ſo Düngermagazine zu er- richten. Sie erlangten Anfangs alles dieſes umſonſt. Bald zeigte ſich nun Eiferſucht. Es boten Andere-=- Zahlungen daſür, ſo, daß ſelbſt Verſteigerungen darüber eintraten, und der bisher ſo ganz vernachläßigte Unrath in vollen Werth, oder wie man ſagt, zu Shren kam. Nur bei der Hauptſtadt München machte die ſo grelle Schilderung ihres Unweſens mit dem Dünger nicht den geringſten Eindruck. Ja es dient die Iſar, mit kriſtallenen Wogen herrlich vom Gebürge ſchwemmend, immer noch zum allgemeinen Abtritt und zum Dünger- Magazin,-- Mit allem Unrath hochgeſchwängert muß ſie dieſe Stadt verlaſſen, welche dadurch von ſelbſt ſich ſchändlich ſtraft und brandmarkt, daß kein Waſſer das ganze Jahr durch klar da fiießt, die Brunnen,"wie die Luft verpeſtet, jähr- lich mehrere tauſend Gulden aus der Bürger Taſchen zum Fenſter hinausgeworfen wer- den, und die Gegend weit umher eine Steppe bleibt,--
Ich habe dieſe zweite Auflage noch mit neuern Erfahrungen bereichert, auch die Schafdüngerwirthſchaft nebſt einer Muſterſtallung beigefügt, weil die veredelte Schaf- zucht immer mehr an die Tagesordnung kömmt, ja die größte Nente bietet.
Munchen, den 6, Auguſt 1822,
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