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andere vertheidigt, geht nicht ſehr tief zurü& in den Urſprung der Dingez es iſt nur: was man darſtel- len, welches ſchon Dargeſtellte man nachahmen ſolle. Alſo ordnen ſich beide Partheyen ebenmäßig demſelben Princip unter, welches die Kunſt außerhalb der Kunſt in ihren Gegenſtänden ſucht. Es dürfte nicht leicht ein gleich müſſiger Streit erdacht wer- den können, als dieſer über den beſten Gegenſtand der Kunſt, da allgemeinere Zeitverhältniſſe, Ge- ſchichte, Religion, Richtung der Geiſtesbildung, ſelbſt die Laune des Abnehmers, Solches, was man hier den Gegenſtand nennt, der Kunſt ſtets gebieteriſch aufdrängen. Ja, wehe der Kunſtepoche, in welcher der Künſtler ſeine Gegenſtände aus den Fingern ſaugen muß, oder ſie zugetheilt erhält von Akademieen und anderen moraliſchen Körpern, de- nen weder an dem Gegenſtande ſelbſt, noc< an dem Gelingen ſeiner Darſtellung, ernſtlich genom- men, wenn auch nur das Geringſte gelegen iſt.=- In der Dresdener Gallerie iſt ein allerliebſtes Bild zu ſehen, die Malerſtube des Franz Mieris. Er hat eben ein ſchon vorgerütes Bild in Arbeit, ſei- nen Stuhl aber einem Liebhaber eingeräumt, wel-
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