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ohne ſeines Irrthumes inne zu werden. Die Kunſt- freunde dürften Mühe haben, den Einwurf zu be- ſeitigen: daß ſie von Anbeginn ihrer Stiftung nichts gethan, um zu ernſtlichen Naturſtudien, lebendiger Beobachtung des Umgebenden und zu techniſcher Rüſtigkeit die Jugend zu ermuntern und anzuleitenz daß ſie im Gegentheil den falſchen vom Studio ablenkenden IdealisSmus durch neue und glänzen- dere Gründe ihren Leſern und Schülern empfohlen haben; daß ſie demnach an jenen Selbſtverkümme- rungen ſehr wohl ihren Theil der Schuld tragen mögen. Allein auch auf andere Weiſe haben ſie dem Uebel, welches ſie beſtritten, vielmehr Vor- ſchub geleiſtet. Es iſt ein alter Spruch, daß man den Teufel nicht an die Wand malen ſolle; und etwas der Art iſt es, wenn die Kunſtfreunde Lei- ſtungen, welche ſie bey freyer Laune mit Jubel dürften begrüßt haben, in ihrer Verſtimmung eben jener Mängel anklagten, welche nach der Hand ernſtlich eingetreten ſind,
Unter allen Umſtänden iſt der Kampf der Kunſt- freunde mit ihren jüngeren Zeitgenoſſen kein Kampf um Principien. Was der eine Theil angreift, der
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