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renz häufig entſpringen ſie erweislich bloß aus tech- niſcher Ungeſchiklichkeit, oder aus einer gewiſſen, dem Zeitalter auch in anderen Beziehungen eigen- thümlichen Lahmheit im Betreiben alles deſſen, was dem Künſtler nun einmal unerläßlich zu wiſſen und
zu können nöthig iſtz bisweilen geradehin aus je-
nem mißverſtandenen JdealiSmus, welcher Beob- achtung und Erfahrung durchaus verſchmäht, als wenn die Erfahrung, weil ſie für den Dummkopf ſtets verloren iſt, nun deßhalb auch für das Genie, oder für die Entwi>elung großer Geiſtesanlagen, ganz ohne Werth ſeyn müſſe. In keiner Bezie- hungsart des menſchlichen Geiſtes hat mißverſtan- dener Idealismus ſeit dreyhundert Jahren größere Verwüſtungen angerichtet, als in dieſer, welche man die bildenden Künſte nennt. Denn in jeder ande- ren rennt man ungeſaumt gegen Thüren und Wände an, ſobald man recht conſequent dem Subjectiven ſich hingiebt, das Objective ganz ausfchließt; in dem luftigen Gebiete der Kunſt hingegen giebt es nirgendwo feſte Körper, an welche man ſich ſtoßen und beſchädigen könnte; da kann man langezeit mit dem Brette vor Stirn und Augen umherlaufen
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