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ſchen, kann ſo wenig ihren Thorheiten ſich ganz entziehen, als ihren helleren Stunden. Doch als Zeitgenoſſe und Augenzeuge muß und darf ich be- theuern, daß vor jener Anklageſchrift der Kunſt- freunde zu Rom, wo damals viele der ſchönſten Talente vereinigt und im erfreulichſten Wetteifer be- griffen waren, Aller Wünſche allein dahin ausgin- gen, dem großen Zeitalter Raphael's, Buonarota's, Tizian's, möglichſt nahe zu kommen. Nur in der Bizarrie von Bekleidungen und KopfbedeEXungen verrieth ſich eine gewiſſe noch immer ſehr allgemeine Bekanntſchaft mit älteren Kunſtformen; Nachah- mung darf ich nicht ſagen, weil dieſe Seltſamkei- ten, wo ſie vorkamen, doch meiſt der eigenen Laune und Erfindungsgabe der Künſtler ausſchließlich an- gehörten.
In der Folge, ich muß es zugeben, zeigte ſich bisweilen bey Künſtlern der zweyten und dritten Generation eine weit entſchiedenere Neigung zur Bizarriez; ich möchte ſagen, die Neigung, ſogleich, nach Göthe*s Worten, vertro&net aufzugehn. Doch ſind die Erſcheinungen dieſer Art nicht durchhin aus Nachahmung und angenommener Manier zu erklä-
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