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an dem Vereine Theil genommen, ward meines Wiſſens nie ganz deutlich ausgeſprochen; doch iſt es bekannt, daß in deſſen Angelegenheiten Niemand jemals entſchiedener und thätiger gewirkt habe, als Hofrath und Profeſſor Heinrich Meyer, Göthe's vieljähriger Hausfreund.
Dieſem Kunſtfreunde war und iſt nicht abzuſpre- <hen, daß er Vieles, und davon Manches mit leb- hafter Theilnahme geſehen, darüber ernſtlich nach- gedacht, auch geleſen hatte. Göthe, noch mehr Schiller, erbliten daher in ihm gleichſam ein Re- pertorium von mancherley ihnen fehlender, oder doch nicht gleich gegenwärtiger, hiſtoriſcher Kunde und techniſcher Einſicht. Als ein ſolches haben ſie (aus dem bekannten Briefwechſel zu ſchließen) ihn benußt, und vergeltend ihn angeleitet, ſeine eige- nen Bemerkungen und Gedanken auf eine anſtand- volle und ſchöne Weiſe ſchriftlich auszudrücen. Allein es ſchüßte ihn ihre Gunſt nicht vor jener frühe in der Stille ſich vorbereitenden, bald laut ausbrechenden Auflehnung der Männer eben des Faches, in welchem er ein vorwaltendes Anſehen ſich anzumaßen ſchien. Den einen dünkte ſeine hi-
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