24 Zweiter Abſchnitt. Erſtes Kapitel. qs
ſig I» Doch verordnen hin und wieder Provincialgeſeke, 1.000 z+ B. in Churſachſen, das Gegentheil. 1 Was bei der An- ANL ſtehung der Gerichtshalter zu beobachten iſt, ergeben die R Geſetze und Verfaſſungen eines jeden. Landes. Nur zur WuIN Verwaltung der peinhichen Gerichtsbarkeit kann; 0 410091! ſchon gemeinen Rechten nach, kein Gerichtöhery, ohne| jeh 400 Vorwiſſenſeines Oberrichters, einen Gerichtshalz|(fn ter:beſtelen**);-> Vor der erfolgten eidlichen Verpflich?|(um Mt tung auf das Richter- und Actuarienamt,/: darf niemand;||ymtWw ohne/Nichtigkeit, ein richterliches Geſchäft vornehmen. und|| 00 qusfertigen. Hat der Gerichtsherr beider Anſtellung ſei-|| ſy nes. Gerichtsverwalter8,; in Hinſicht auf deſſen Rechtsfennt-| 10:54
niſſe, Tüchtigkeit, Prüfung Beeidigung und Beſtäti» gung die! geſezlichen Vorſchriften beobachtet, ſo iſt er nicht einmal in Subsidium verbunden, für den Schaden zu haften; welchen ſein.Gerichtsverwalter bei Ausübung der Rechtspflege aus Vorſas, Unachtſamfeit, Uebereilung oder| Nachläſſigkeit' veranlaſſt"hat.':"Ueberträgt er hingegen, EON ohne Prüfung, Beeidigung und Beobachtung der: deßhalb|
vorhandenen Geſeße, gleich anfangs einem unfähigen, un»|
tauglichen Subjecte das Richteramt für ſich allein; oder Ny läſſt ex es demſelben, auch bei kundgewordener Untüch- Img tigfeit ferner, ohne dem Oberrichter davon die nöthige| Phy ;| Muh
5) Munde a. a. O."Feixr wir2.01 Verſuch über die| mc:
Frage:-ob ein Herr ſeinen: verpflichteten Beamten ohne Bis ju
Urſache ſeiner Dienſte entſeßen oder entlaſſen könne?| Fh Regensbürg 4791. Kind Quaest. toru!'W/2. n. 36.| WMhe,
u. T. 3. 31 6E.„Häberlin Staatsarchiv,, Heft 14-| O-2232| *“.) Peinliche Gerichtgordnungy, Artifel2. Glüd| EE 120907“G


