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Handbuch des Landwirthschaftsrechts / Theodor Hagemann
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Das Verhältniß der Menſchen im Naturzuſtande und derer, welche im Staate leben, iſt nicht gleih. Sobald eine bürgerliche Geſeüſchaft ſich für einen gemeinſchaftli- den Zweck unter eine höchſte Gewalt vereinigt, ventſprin- genaus dieſem Verhaltniſſe, dex. lokalen Beſchaffenheit ihres Aufenthalts, ihrer Einrichtung ,. Lebensart, Be- ſchäftigung, ihrer Sitten und Gebräuche, beſondere Rech- te und Pflihten, oder Verbindlichfeiten, zu deren Be- obachtung ſich die Geſellſchaft entweder ſelbſt anheiſchig macht, oder die ſie ſich von dem Oberhaupte, im all- gemeinen Sinne des Worts, auflegen läſſt und die man daher, weil'ſie oftmals die natürlichen Rechte ein- ſchränken, im Gegenſaße mit dieſen, poſitive, bür- gerliche Rechte oder Geſeße nennt. Der Inbegriff der natürlichen und bürgerlichen Geſeße oder Rechte zuſam- mengenommen, iſt überhaupt die Rechtsgelehrſamkeit.

F=27 Der Inbegriff von Goſetzen, Rechten oder Rechts- wahrheiten bildet aber an und für ſich noch feine W iſ- ſenſ<aft. Nur nach und nach, da die Vereinigung der Menſchen in bürgerliche Geſellſchaften eine ſteigende T

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