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T4 Erſter Abſchnitt.
Sicherheit ſeiner Perſon und Güter 3 ſie mußten ihm in ſeinen landwirthſchaftlichen Geſchäften beiſtehen 3 ſein Ac>er- Haus- und anderes Gergthe verfertigen 3 ſeine Bau- werke befördern und diejenigen Ländereien, welche der Herr nicht ſelbſt bewirthſchaften konnte oder wollte, entweder für ſich, gegen einen jährlichen Zins, Pacht, Dienſie und andere Abgaben, oder, wie es in jenen Zeiten wol allge? mein der Fall geweſen iſt, unmittelbar für ihren Herrn, bearbeiten und ihm die Früchte derſelben einliefern. Aus dieſen zuſammengebaueten, zur fortdauernden Landwirth- ſchaftsbetreibung eingerichteten, Wohnungeni entfianden die Dörfer im heutigen Verſtande 5). An Städte war damals noch nicht zu denken. Die Deutſchen hielten ſie für große Gefängniſſe, oder mit Garn umſtellte Höhlen. Manches Dorf, mancher Hof, oder eine Burg, war ehe- mals, der Privatdefenſion und Sicherheit wegen, mit Umzäunungen, Gräben und Wägen umgeben. Aüein dieſe waren darum nod) keine Städte im heutigen Berſian- de, obgleich aus ihnen, wenn ſie zur Handlung bequem lagen, oder eine geiſiliche Stiftung darin errichtet war, in der Folge ſehr häufig eine Stadt hervorging. Erſt in viel ſpätern Zeiten, da die innerlichen Kriege und Befeh- dungen Deutſchland verheerten, ſuchten die Landbewohner, Künſtler, Handwerker und Kaufleute hinter Waten und Mattern Schuß und Sicherheit, bildeten eine Gemeinheit, und trieben, unter dev Aufficht eines ordentlichen Stadt-
zn) Schmidts Geſchichte der Deutſchen z B; Ix Kap, 1. 2. und'Buch 2; Kap. 11,


