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Einleitung; 3
Perſonen, ſo nennt man ſie ſinguläve Rechte, Pri- vilegien. Erklärt die geſezgebende Gewalt ihren Wil- len ausdrücklich, ſo iſt es ein geſchriebnes FOR er theilt ſie ihn aber allgemein oder ſtillſchweigend, ſo entſpringt hieraus das ungeſc<hriebene, GTwbhi heitsrec<ht, Herfommen. Die Vertragsrechte verbinden übrigens blos die moraliſchen oder einzelnen Perſonen, welche mit einander den Vertrag geſchloſſen haben; die Geſeße im engern Sinne hingegen alle, welche gegen die geſezgebende Gewalt in dem Verhältniſſe der Unterthanen ſtehen.
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Beziehen ſich die Geſeke auf Nechte und Verbindlich- Feiten, die zwiſchen den„Unterth anen und dem Regenten, als Landesherrn, obwalten, ſo entſpringt darau Staatsredht. Boetreffen ſie aber die Rechte und Ver- bindlichfeiten Einzelner gegen LE elne ſo ſind ſie der 3 genſtand des Privatrechts, Das leztere betrifft ent- weder blos) verſönlid che Gerechtſame(Ver ſomnente<t) oder das Cigenthum im ausgq edehntefien Sinne= Sue <henrveh<ht-, oder die Art, ſein Necht vor: Gericht geltend zu 186-4(Proceßrec<ht), Alle poſitiven Ge- ſee äuſſern aber ihre Wirkung nur in verhalh der Ter- ritorialgrenzen der geſezgebenden Gewalt und erſtrecken ſich nicht darüber hinaus. Es gi 910 ME ſo viele poſi» tive Rechte, als es Staaten giebt. Deutſchland-inſon- derheit iſt aus mehrern Staaten u Jerritorien comyo- nirt. Einige Geſeße gelten in allen ehemaligen Reichs- landen, wenigſtens dex Regel nach3 andere beſchränfen
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