34 Erſtes Kapitel.
man die älteſten und ſtärkſten Eichbäume, die ſehr feſtes und der Art ſehr widerſtrehendes Holz haben. Das Alter dieſer Eichen gehet weit über 4 bis 500 Jahre hinaus. Es muß aljo eine beſondere Beich4f- - fenheit des Bodens noch hinzufommen, wenn jene . Behauptung ſtatt finden ſoll,„Du Roi verſichert
Sleichfalls, und nennet einige Gegenden, wo in Thä-
lern, welche einen Theil des Jahres hindurch ſehr naß ſind, die feſteſten Cichen zu Kniehölzern und Schiffsrettern gefunden werden,
Man kann es noch jeßt bemerken, wie die Saat- eicheln in Ellernbrüchern, die den größten Theil des Jahres hindurch nicht tro>en ſind, doch. aufgehen und beſtehen können. Die Ellern haben nämlich um ſich her einen Hügel, welcher mit der Länge der Zeit aus den abgehauenen Stämmen oder Stangen derſel- ben, wovon ein Theil in Vermoderung übergegan- gen, und mit zarter Lauberde bedet iſt. Hier ſie- ber man immer noch die von Vögeln, auch Eichkaten und Mäuſen, auf gedachte Hügel ausgeſtreueten Ci- <heln aufgehen, und zwiſchen den Ellernſtangen recht freudig aufwachſen, welches wegen der ſo fruchtbaren an den Stämmen der Stangen befindlichen Holz- und Fauberde auch erfolgen muß. Auf ſolchen Hügeln nun fann eine junge aufgegangene Ciche an die 6 bis 8 Jahre ſtehn, bevor ſie mit der Zapfenwurzel den Grund erreichet, und damit unter Waſſer zu ſte- hen kömmt ,, worauf ſie ſich denn fortan um ſo mehr - erhält, als in den meiſten Sommern das Waſſer ab- läuft oder vertrocknet,


