Die: Waldbäume. 2
Erde. Dieſe Methode iſt in ſolchen Fällen, wenn es in lebendigen Hauen an Cichenaufſchlag fedlt, und man dergleichen darinn mit erziehen will, oder wenn man unter Kiefern- oder Tannenaufſchlag, Cichen zu miſchen Urſache hat, die beſte.
He. v. Srocken, welcher die Vermehrung der Eichen durch das Pflanzen, der Vermehrung durch das Säen vorziehet, preiſet folgende Methode, die zu den Eichelfämpen beitimmten Pläße vorzurichten, an: Im Frühjahre wird das zu Eichelfämpen beſtimmte Terrain, mit einem ſtarken Holzpfluge, Furche an Furche übers Kreuz zum erſtenmal gepflüget, wenn man nicht lieber mit der Spade, als welches freylich beſſer ijt, das Land umarbeiten will. Hierauf wird der Rajen mit ſchweren Egen in Stücken zerriſſen. Das Pflügen wird im Julius in der Länge, und endlich im September, ingleichen das Egen bey je- dem Male wiederholet. Im folgenden Jahre wird der Plas zur Haberſaat zugerichtet, und ſodann der Haber HNGefaeT Nach der Abärndtung des Habers, wird das Land wieder gepflüget und gerade geeget;z alsdann mit einer Harke gerade 4 Zoll tiefe, und 6 Zoll breite, 3 Fuß von einander laufende Furchen ge- zogen, worinn zu Ende des Octobers die Eicheln ſo dic, als möglich, geworfen, und die Furchen darauf wieder zugezogen werden. Der Hr. v. Broken braucht
nacy dieſer Ärt auf einen Morgen von 180 Qua- draccuthen(vermutzlich rheiniändiſch Maaß) 1 2 Ber- liner Scheffel, ode“ 20 Drſchw. Himbten. Die Saa- meneicheln werden ſeiner Anweiſung zu Folge alsdann von den Baumen geſchlagen, wenn ſie anfangen zu fallen; und werden zu Erlangung der Nachreire, noch 8 Tage auf einen Boden dünn aus einander gebreitet.
So bald das Gras und Krauf auf dieſem Kam- pe zu wachſen anfangt, werden die 3 Fuß breiten Gän-
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