Teil eines Werkes 
5 (1786) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 5
Entstehung
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28 Erſies Kapitel.

ge zwiſchen den Linien, wenn es ein Sandboden iſt, mit einem Schiebeiſen, dergleichen die Girtner ge- brauchen, ausgeſchoben; iſt aber der Boden ſteinig und chwer, ſo wird ſolcher mit Hafen umgehauen, damit Gras und Kraut, welches die Cichen an ihrem Wachsthume hindern, vertilget werde.; Um die Koiten des Reinhaltens zu erſparen, er- Fand Hr. v. BroFen dieſen Vortheil: Er eriaubte den Hirten, Häuslern und ſeinen Hausvögten, daß ſie in der Mitte ver 3 Juß breiten Gänge eine Reihe Ertüffeln pflanzen Bft Sie nahmen dieſes mit Dank an, und warfen unter jede Ertüffel etwas fur- zen Miſt. Dieſe wurden behac>ket und rein gehalten. Cs foſtete ihm alſo dieſes nichts, und er erhielt da- durch den Vortheil, daß das Land locker gehalten

wurde, und daß der Regen an die Wurzeln fommen konnte. Die Ertüffeln gaben den jungen Eichen

Schuß. Wie die Erwüſſeln ausgegraben wurden, war es ſo gut, als wenn das Land noch einmal wäre umgegraben worden.---

Bey dieſer aus der Forſtwiſſenſchaft und Beant-

wortung einer Preisfrage, des Hrn. Verf. im Aus-

zuge beygebrachten Methode bemerke dreyerley. 1) Die ſo öftere Umarbeitung des Plaßes, ijt, wie oben ge- lehret' worden, nach Beſchaffenheit des Bodens nicht überall nöthig. Und wo der Boden auch ein mehre- res Pflügen erfordert, da kann er vielmals ſchon, nachdem das Aufreiſſen im Frühlinge, das Wenden im Sommer, und das Pflügen zur Saat zu Ende des Septembers geſehen, ohne vorgängige» Beſtel- - lung mit Haber oder 0048 gleich im erſten Jahre mit Eicheln beſäet werden, ohne daß ſelbige ein Jahr weiter hinaus verſpätet 1308 2) Das Einbrin- gen der Saateicheln in die Erde muß nicht über 2 Zoll tief[NZ weil ſie, genauen Beobachtungen ge-

mäß,

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