Teil eines Werkes 
5 (1786) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 5
Entstehung
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26 Erſtes Kapitel.

alſo: Es wird vings um denſelben ein tiefer Graben gemacht, ſo, daß die Crde einwärts auf den Plat geworfen, und hiedurch um ſelbigen herum eine Er- höhung gemacht wird. Auf dieſer Er"höhung.0G tiget man einen dichten Zaun, ſo daß man eichene Pfahle 4 Zuß von einander in die Erde ſtößt, an denſelben 3 Reihen von Stangen befeſtiget, an die- ſen Stangen aber Dornen und anderes Gebüſche, welches man zugleich mit dem unterſten Ende in die Erde ſto>et, fett bindet.

Das Ausſaeon der Eicheln geſchießet, in Anſehung ihrer Weite von einander, verſchiedentlich. Cinige ſäen ſie nur:ſo dünne, daß auf dem Plaße eines Fuſ- ſes ins Gevierte, 4 bis 5 Stück zu liegen kommen, und ſodann zugeeget werden. Andre ſäen ſie noch dier aus, damit ſie in der Folge die krummen oder ſperrhaft wachſen wollenden Pflanzen ausziehen, oder auch die geraden, wo ſie allzudi>e ſtehn, anders wo- hin verpflanzen können,

Auf bergigen Gegenden, die keine gar zu ſchwere und thonigte, oder feine mit feſtem und in einander gewachſenem Raſen bezogene Erde enthalten, können die Cicheln gleich ohne vorhergegangenes Umhaden in die Erde gebracht werden. Es werden nämlich die zum Cinlegen der Saateicheln verordneten Leute mit Beuteln oder weiten Taſchen verſehen, und hän- gen ſie an ihro linke Seite, Mit der rechten Hand ergreifen oder führen ſie eine Spiß- oder Breithacke. Bey jedem Hiebe, den ſie damit thun, und womit ſie die Erde 1 höchſtens 2 Zoll dick aufgeben, laſſen ſie eine von den aus dem Beutel genommenen Eicheln in die gehauene Spalte fallen, und ziehen alsdann die Hacke zurüF und heraus. Solchergeſtalt bringen ſie

le Eicheln nach der Lage der ODerter ſtreifenweiſe, und eine von der andern ungefähr 4 x Fuß entfernt, in die Erde.

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