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Die Waldbäume. 25
kömmt nur auf eine ſchifliche Behandlung der zu verſeßenden Eichen an, daß ſie gut einwachſen und beſtehen, als wovon wir in allen Ländern die lehr- reichſten Beyſpiele vor uns finden.
A. Zubereitung der zu beſäenden Plägße.
Wenn man keinen ſchweren Boden vor ſich hat, darf man ihn nur einmal mit dem Pfluge aufreißen, oder umpflügen, damit der einzuſaende Eichelſaame in die Furchen falle, und hernach mit der Ege wie- der zugezogen werden könne. Dieſe Furchen müſſen eben nicht tief ſeyn, da die Erfahrung überall geleh» ret, daß 2 Zoll Tiefe, zum Auſgeiez des Saamens die beſte ſey.
Iſt der Boden ſchwer oder krautartig, ſo muß er zuvor, wie zum Getraidebau, durch mehrmaliges Pflügen zugerichtet werden. Man kann auch ſolche Feldfrüchte auf dergleichen Boden anbauen, z. B. Hülſenfrüchte, um ihn dadurch mürbe zu machen. Iſt der Boden zu unartig, ſo wird man ihn durch Be- pflanzung mit Ertüffeln oder andern Früchten, die ein Behacen erfordern, bezähmen können. Wo Wald- und Haſelmäuſe ſind, hat man wahrgenommen, daß ſie die in gerade Furchen ausgeſtreueten Eicheln auf ſo gebahnten Wegen aufgeſucht und verheeret haben. Man hat daher dienlich gefunden, die Furchen nicht in gerade Linien fortlaufen zu laſſen, ſondern ſie ent weder von Abſtand zu Abſtand zu unterbrechen, und etwa 1 Elle weit das Erdreich abſtehen zu laſſen. Oder noch beſſer hindert man den Mäuſen ihre Bequemlich- feit, wenn man die Furchen, nach dem bekannten Zeugmutter, gebrochener Stab, anleget. Die Einfriedung des beſäeten Plaßes wider das Einbre- <en der Schweine und des Weideviehes, macht man
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