Teil eines Werkes 
5 (1786) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 5
Entstehung
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KIEK EINE GE; ALIEN

24 Erſtes Kapitel.

die Anpflanzung der Beſzung vorzuziehen ſeyn muß. Es darf nur ein mäßiger Wildſtand wo ſeyn, ſo wird di: Beſaung ſehr zu widerrathen ſeyn müſen. Denn Haſen, Rehe und Hirſche verbeißen die jungen zarten aujgegangenen Pflanzen, daß üe entweder nach abge- biſjezer Epiße vergehn, welches in tronen Som- mern ohnfehlbar geſchiehet, oder fahren fort, den Wiederaus|chlag abzufreſſen, daß, wenn ja die Ei- <hen dennoch fortgehn, nur Buſch 9olz oder ſtruppichte Sträucher, und keine langgeſchäftete Bäume davon. erwachſen können. Jſt aber Schwarzwildbrät des Orts auch nur noch ſo wenig vorhanden, ſo wird der beſäete Plaß ſo lange von ſolchem umgebrochen wer- den, bis alier oder der meiſte Saamen, der von den wilden Schweinen leicht ausgewittert wird, aus- und aufgefreſſen worden. Kommt ein langer und hohliee ' gender Schnee, ſo machen ſich die Haſen an die ob- ſchon lang gewordenen, aber nur noch Fingersdicke jungen Cichen, und ſchälen die Rinde ab, daß ſie da- von abſterben, wie ſolches hin und wieder im Winker 1784 häufig geſeden worden. Es kann aber auch ein Plas, der mit Eichen beſaet werden ſoll, ſo krautar- tig ſeyn, daß, ohngeachtet ſelbiger vor der Beſaung gut vorbereitet worden, Kräuter und Gräſer alsbald wieder die Oberhand bekommen, und vie meiſten jun- gen Pflanzen erſtiden, oder nur fümmerlich und ſchmachtend empor wachſen laſſen. Denn Kräuter und Gräſer unterdrücken die jungen ECichenpflanzen weit mehr, als Dornen und Hecken, unter welchen man ſie fröhlicher hervorwachſen ſiehet. Endlich fann man auch mir der Eichelſaat auf Triften und Viehhüthungen nicht in die Hö5e kommen, oder es ſollen hie und da nur einzelne Stellen oder Straßen und Feldraine damit beſeßet werden, ſo ſind ſolches alles Fälle, die der Beſzung zuwider ſind, und es fömmt

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ZF.20..1.0008: