Teil eines Werkes 
5 (1786) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 5
Entstehung
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16 Erſtes Kapitel,

aber Dachs oder lange Eicheln, wegen ihres) 6% laygen Stiels, Stieleicheln, und als. die beſtenB Wiaſt- oder Ferkeleicheln zu nennen. ts Man will bemerkt haben, daß die Wintereiche|(ut

in einem fetten Waſſerboden zwar geſchwinde wäachſet,| vols aber ſchlechteres Holz und mehr bitter ſchme>ende ma ' Eicheln giebt.(Bey mir finde das Holz auf einem| fs feuchten Boden nur ſchlecht, wenn die Wintereichen,|| we wie ſchon vorhin berührt, nicht mehr jung ſind.) OM Ueberhaupt hat aber doch die Wintereiche einen lang-| Aut) ſamern Wuchs; als die Sommereiche, einen niedri-|ih gen, aber ſtärfern Stamm, denn ihr Wachsthum| 4% richtet ſich überail nach der Länge und Strenge des| js: Winters. Hingegen behaupten die Forſtbediente, daß(yB; im troänen ſandigen Boden, die Sommereichen nicht(eth! gut fortfommen, man ſolle daher daſelbſt Winterei-(ns: <hen ausſaen oder anpflanzen. So viel ich bemer-||-5E ker, iſt dieſes ſehr richtig, und ſeße in Anſehung der|). m auf rroc>nem ſandigen Boden ſtehendenSommereichen| iin nur noch hinzu, daß die Früchte derſelben hieſclbſt| in kurz und ſchmal werden. Vielleicht iſt hieran der|s Uebergang der Sommereiche in die Wintereiche ent»| Y* ſtanden, daß jene auf zu dürrem und nahrloſem San-|(P: de nach und nah immer kleiner und fürzer geworden,| ph bis ſie endlich ganz die Form der Wintereichen ange-| nil nommen. Cs iſt daher ferner muthmaßlich, daß| biß wir die Winrtereichen nach und nacy durch wieder- DM)(Et hohlte Generation auf einem guten Boden, wieder|"/ zu der erſten Gattung zurücf führen können, weil 40 wir, wie Anfangs gedacht worden, ſo viele Abän-| 4L derungen der Früchte finden.| a] Aus der Menge der Blütrhe laßt ſich nicht im- A mer ſicher aufs volle Maaß ſchließen. Außer dem||. ND Froſt- und JInſectenſchaden können auch anhaltende| y 6! Regen das Blumenmehl, ſo wie beym Obſie, und Ums

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