Teil eines Werkes 
5 (1786) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 5
Entstehung
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Die Waldbäume. 15

zu unſern Zeiten, in Vergleichung mit den Zeiten

unſrer Vorfahren, von den zu jehr vauninderten,

vder ganzlich abgegangenen Eichen in den meiſten Ge- genden her. Die phyſikaliſche Urſach aber von der Gedeihlichkeit der Cichenblüche für die Bienen iſt dieſe, daß ſelbige zuſammenziehende Krafte hat, und ſolche an den Eingeweiden der Bienen aufs Beſte be- weiſet, und zwar in der Zeit, da ſelbige die Baum- blüthe nebſt den A>er- und Wieſenblumen ſehr frühe in den Morgenſtunden, wenn ſoiche noch zu kalt oder mit Reif und Eis. wohl gar noh belegt ſind, nicht unbeſucht laſſen, und von dem eingeſogenen Safe eine Erkältung der Cingeweide, hiemit aber eine Erſchlafſung derſelben, und folgends den Durchlauf ſich zuziehen, als wovon ſie ſich ſehr ſpät wieder er- hohlen: beym Genuſſe eines Gegenmittels aber, wie die Eichenbaumblüche wirklich iſt, bald wieder her- geſtellet werden. Dieſer einzige Nuten der Eichbäu- me wäre ſchon hinreichend, Stadt- und Dorfgemeinden aufzumuntern, Eichen um ſich her auf den bequem- ſten Pläßen anzubauen. Cines noch ſtärfern. Auf- munterungsgrundes zum Anbau der Cichen, da ſie, ſich als Gewitterableiter beweiſen, und Städte und Dörfer wider das Einſchlagen des Blißes beſchüßen, wenn ſie am rechten Orte ſtehen, werde unten ge- denfen.

Hat aber die Wintereiche kleine und mehr runde als lange Eicheln ohne Stiele, welche vom Ge- ſchmace ſchlechter und etwas bitterer ſind, auch da- her von den Schweinen, wenn ſie, wie kurz zuvor geſagt worden, die Wahl haben können, zurücge- ſeßet werden; ſo hat die Sommereiche große, oder doch allezeit größere und ſüßere- Früchte vor jener, auf langen Stielen. Die erſtern pflegt man Berg- RKlunch- Harz 5 oder Trufeicheln, die eben

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