62 Erſtes Kapitel.
gewordenen Wohnhäuſer, die ſogenannten Weinlän- der mit jenen rauhen Ländern zu vertauſchen, veran- laßt worden ſeyn? Sollten dieſe Ausgewanderte wohl nicht zum Grundſaß angenommen haben: Lieber keinen Wein, nur eine warme Stube?, Herr Prof. Be>mann gab 1769(S. Grund- ſäße der teutſchen Landwirthſchaft 9. 232) mit fol» genden Worten den Wink zur Erhaltung und Anbau- ung der Holzungen? Der Mangel des unentbehrlis» <en Holzes, und alſo auch der Preis deſſelben, nimmt jährlich dergeſtalt in Teutſchland zu, daß jedweder - Fandwirth die größte Urſach haf, auf die vernünfti- ge Nußung, Erhaltung und Anbauung ſeiner Hol- zungen zu ſehen. Sollte dieſes ſo wackern Mannes Ermunterung ſeine Landsleute wohl ſeit ſolcher Zeit mehr thaätig als vorhin gemacht haben? 5 Ein Patriot äußert in dem Leipz. JIntell. Blatte v. J. 1785. S. 372. f. ſeine Bekümmerniß hierüber alſo: Man klagt nach den neueſten Nachrichten aus England über den immer größer werdenden Mangel am Bauholze. Dieſer war aber ſchon ſeit langer Zeit, und es iſt bekannt, daß das allermeiſte Bau- holz aus Schweden nach England gebracht wird. Aber bey dieſer Gelegenheit iſt die Anmerkung wohl nicht zur Unzeit angebracht, ob es nicht nüßlich ſeyn dürfte, in jedem Lande eine Generalreviſion anzuſtel- len, wie es mit den ausgewachſenen und beſtande- nen Holzungen, auch Waldungen, beſonders aber mit dem jungen nachwachſenden Holze ſtehe? Bey- naße könnte man aus einigen bekannten Ländern und Gegenden verſichern, daß der geglaubte Beſtand und Vorrath ausgewachſener Hölzer, ſich nach der Wahrheit, an theils Orten kaum zum 5-- 4 oder 3 Theile finden dürfte, es aber mit dem Nachwuchſe noch betrübter ausſehe. Cs iſt gewiß die höchſte Zeit,
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