Teil eines Werkes 
5 (1786) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 5
Entstehung
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Die Waldbäume, 3

lo&en: warum neue, durch das Nichtbewohnen ganz in Verfall kommende Häuſer, unbewohnt da-

ſtehen? N Mir ſind in hieſigen Gegenden Dorfichaften be- fannt, neben welchen ſeit 40 bis 50 Jahren, Tage- löhner vder Häuſeler, ſich in ſolcher Menge aus cige- nen Mitteln kleine Häuſer erbauet haben, daß ihre Meiuge der Hälftre, oder der Anzahl der alten Dorfs- einwohner völlig gleich kömmt. Und dieſes ſind Dörfer, welchen es nicht an Holz fehlet, und wo die anbauenden Häuſeler, ſolches in der Nähe, und im erträglichen Preiſe haben können. Denn beydes Nahe und mäßiger Preis müſſen beyſammen ſeyn. Wäre das Holz etwa ein paar Meilen vom Wohnorte her- zuhohlen, ſo würde es dem Häuſeler, wenn er es ſchon an Ork und Stelle nicht heuer ſinder, doch um der Fuhre willen, die er bezahlen muß, ſchon zu theuer, Und eben bey obgedachten Dörfern bemerke ich die ſolideſte Volksvermehrung, womit dem Staate am meiſten geholfen iſt, Cin Bauer kann unter mehrern Kindern, nur ein einziges auf ſeinem Bauerhofe er- halten, wenn er von der Wirthſchaft abgehet. Die übrigen müſſen ſehen, wo ſie bleiben. Finden ſie feine Häuſer, um eigene Familien haben zu kön- nen, ſo werden ſie zu alt über dem Warten darauf. Was verliert aber in ſolchem Falle nicht der Staat, wenn die:Bauerkinder über 30 Jahr alt werden, be- vor ſie zur Heyrath kommen? Was gewinnt er aber nicht bey frühern Chen an der Volkemenge, wenn das Landvolk ro Jahr eher oder wenig ſpäter mittelſt der Ehen, zum Kinderzeugen gelanget? Und die Ehen worden allein dadurch erleichtert, wenn das junge mannbare Volk einen eignen Heerd haben kann. Denn aufs Cinmiethen auf dem platten Lande iſt we- nig zu rechnen. Dazu ſind die Bauerhäuſer nicht 4-2 ein-