. Erſtes Kapitel.
Brodts ſehr verbittert werde, wenn ſie wegen des zu theuren Brennholzes keine warme Speiſen an- richten, keine warme Stube haben, und mit ſtarren und vor Kalte zitternden Händen, durch Flachs- und Wolleſpinnen, als dem gemeinſten Geſchafie des gemeinen Volks, beſonders der Weiber und Kinder zur Winterszeit, keinen Crwerb machen kann. Ge- ſeßt, der Staat erbauet Häuſer, und übergiebt ſie Coloniſten zum Eigenthum, werden dieſe ſich lange darinn aufdalten wollen, wenn ſie finden, daß ihnen die Unterhaltung derſelben im baulichen Stande, des zu hohen Holzpreiſes halber, zu ſchwer, und das Bewohnen derſelben, aus Mangel des Brenn- holzes, verwunſcht werde?. Werden ſie ſich nicht als armſelige Gefangene anſehn, die, da ſie die weite Welt vor ſich ſehen, die Freyheit ſuchen, und dahin gehen werden, ws ſie wohlfeiler bauen und ſich beſſer wärmen können?| Vor einigen 20 Jahren kaufte einer meiner Be- kannten ein Ritterguth, deſſen größte Stärfe in Ge- hölzen beſtehet. Er ließ ohnweit des Dorfs eine Anzahl kleiner Hauſer erbauen, um ſie mit Tagelöh- nern, varan es dem Guthe mangelte, zu beſeßen, die er auch gar bald befam. Da er aber mit ſeinem Holze ſehr eigen war, ſolches in zu hohem Preiſe ver- kaufte, und die Tagelöhner weit und breit umher kein Holz haben konnten, ſo geſchahe, was ich ihm vorausſagte3 nämlich, daß ſeine Tagelöhner die Häu- ſer würden ſtehn laſſen. Sie hielten ein paar Jahr aus, ſo lange ihr mitgebrachtes Vermögen noch zu- reichte, ſich das zu theure Brennholz anzukaufen, Hierauf verließen ſie einer nach dem andern ihre Woh- nungen, ſv daß ſelbige nach der Zeit leer und ver- ſchloſſen ſtunden, und da ſolche Häuſer an der Land- ſtraße liegen, allen Vorbeyreiſenden die Frage ab- ;. loten:
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